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Autohaus Issler, Weil am Rhein

Sitzen bleiben oder aussteigen? Convenience in der Portalanlage

Wenn es um maschinelle Autowäsche geht, stehen in Deutschland ca. 17.000 Portalwaschanlagen und knapp 2.000 Waschstraßen im Wettbewerb um die Gunst der Autofahrer. Ein ungleicher Wettbewerb sollte man meinen, denn moderne Waschstraßen punkten mit kurzen Wartezeiten und Service. Dass an Portalanlagen nach wie vor die meisten Autos gewaschen werden, liegt an der großen Anzahl und der meist verkehrsgünstigeren Lage an Tankstellen. Trotzdem sinken seit Jahren die durchschnittlichen Waschzahlen an Portalanlagen.

Dass dies aber kein allgemeiner Trend sein muss, zeigt unser Besuch bei lssler Automobile in Weil am Rhein. Hier betreibt Ralph lssler seit über zwanzig Jahren einen Gebrauchtwagenhandel mit Jahreswagen und ein Waschcenter mit SB-Waschplätzen und Portalanlage. "Den Entschluss, das Waschcenter zu bauen, habe ich seinerzeit gefasst, um mehr Kunden auf das Betriebsgelände zu bekommen", erklärt uns Ralph lssler und ergänzt: "Es war die richtige Entscheidung, denn anders als der Autohandel, ist das Waschgeschäft nicht so wechselhaft- vorausgesetzt das Wetter spielt mit."

SB-Wäsche und Portalanlage ergänzen sich

Insgesamt sieben SB-Waschplätze und eine WashTec Portalwaschanlage der neuesten Generation befinden sich am Standort in Weil am Rhein. SoftCare Pro Classic XL26 Race - so die etwas sperrige Bezeichnung der Maschine, die bereits vor der Einfahrt eine Besonderheit aufweist: Der Kartenleser kann vom Auto aus bedient werden. Bereits 5 Meter vor dem Bedienterminal wird der Waschkunde auf das Procedere hingewiesen, das mit dem Kauf der Karte im Shop beginnt. Besitzer von Wert- oder Mehrfachkarten fahren direkt zum Bedienterminal durch, wo sie die alles entscheidende Frage am Touch-Display beantworten müssen: "Möchten Sie während der Autowäsche sitzen bleiben?" Wer "Nein" klickt und sich für das Aussteigen entscheidet, wird aufgefordert seine Waschkarte einzuführen und in die Anlage vorzufahren. Vor der Halle befindet sich ein Start-Buzzer, der noch betätigt werden muss. Wer sich wie ich, für sitzen bleiben entscheidet, muss noch die AGB und Sicherheitshinweise – Anlagenstopp durch Hupe, bestätigen, bevor die Aufforderung kommt, die Karte einzuschieben und in die Anlage zu fahren. Die Positionierung ist kinderleicht. Mit einer maximalen Waschbreite von 2,58 m und einer Waschhöhe von 2,60 m ist die Anlage auch für Fahrzeuge mit größeren Maßen bestens geeignet. Nachdem das Fahrzeug die Stop-Position erreicht hat, dauert es wenige Sekunden, bis die Anlage den Start mit einem gelben Blinklicht und einem Signalton ankündigt. Sollte einmal die Positionierung des Fahrzeuges nicht geklappt haben, schaltet die Fahrzeug-Breitenüberwachung die Anlage ab, bevor ein Schaden entsteht. Der Autofahrer hat zudem die Möglichkeit des Not-Stopp durch Betätigen der Hupe.

Schnell und sauber

Der Zusatz "Race" signalisiert es bereits: Es geht auch um die Zeit, die eine Wagenwäsche benötigt. Dabei sind es nicht etwa höhere Fahrgeschwindigkeiten oder hektisches Anfahren und Abstoppen, die für höhere Durchsätze sorgen. Vielmehr sind es optimierte Programmabläufe, die unnötige Fahrwege vermeiden und trotz alledem ein sehr gutes Wasch- und Trockenergebnis ermöglichen. Das Auftragen der Schaumpolitur wird in den Waschprozess gezogen, der Schaumauftrag erfolgt unmittelbar vor der Dachbürste, was eine Überfahrt spart. In Kombination mit den verkürzten Rüstzeiten der Wäschen, bei denen die Kunden im Auto sitzen bleiben, ist eine Steigerung der Durchsatzzahlen möglich.

Text/ Bilder: carwashinfo, Edwin Grabowski, 01/2016