Menü
header_mineraloelgesellschaften_2.jpg
Schließen

SERVICENUMMERN

Technische Service-Hotline

0800 800 222 800

Service-Innendienst

0800 800 222 810

Hauptsitz

WashTec Cleaning Technology GmbH

Argonstraße 7

86153 Augsburg

Telefon +49 821 5584 0

Kontaktformular

Aral Tankstelle Jung, Hilchenbach

Aral Tankstelle Jung, Hilchenbach 1
Aral Tankstelle Jung, Hilchenbach 2

„Sehr gut“ für WashTec

Der heute 37jährige Diplomkaufmann André Jung sieht bereits als kleiner Junge, wie Kraftfahrzeuge betankt und mit der Hand gewaschen werden. Denn er wuchs an der Station auf, die seine Großeltern in den 1960er Jahren errichteten. Seine Eltern übernahmen Tankstelle und Autowäsche, betrieben sie jedoch nicht selbst, sondern verpachteten die Station von 1980 bis 2012 zunächst an das Mineralölunternehmen AVIA, später an den deutschen Marktführer ARAL. „Als der Pachtvertrag mit der ARAL erlosch, entschied ich mich, die Station unter der blauen Flagge wieder als Eigentümer-Tankstelle zu führen. Auf einen starken Markenpartner zurückzugreifen, war sicherlich keine schlechte Wahl“, schildert André Jung seine Ausgangssituation vor nunmehr sieben Jahren. 2016 übernahm der Hilchenbacher eine zweite Tankstelle im zehn Kilometer entfernten Netphen. Die freie Tankstelle gehört zur Bellersheim Tankstellen GmbH.

Der entscheidende Punkt

Zurück nach Hilchenbach. Neben Tankfeld und Tankstellenshop steht wenige Schritte entfernt eine Waschhalle, in der heute WashTecs Hochleistungs-Portal SoftCare² Pro XL alle Fahrzeuge bis 2,60 Meter Höhe und 2,58 Meter Breite wäscht. „Das Vorgängermodell kam bereits von WashTec. Der Service-Techniker von WashTec war ein früherer Bekannter meines verstorbenen Vaters. Nach meiner Übernahme von Tankstelle und Autowäsche an der Wittgensteiner Straße machte ich sehr gute Erfahrungen mit WashTec. Die erste Anlage war die erste Generation der SoftCare, die Sonderedition mit der Klappe oben. Das Portal erzielte hervorragende Waschergebnisse. Von unseren Kunden bekamen wir eine dementsprechende Resonanz.“ Lediglich einmal musste sie generalüberholt werden, da sie André Jung sehr gewissenhaft pflegte und hegte. Er begründet: „Damit steht und fällt die ganze Sache oftmals, denn der Kunde fährt sein Auto natürlich gern in eine saubere Anlage.“ Es gelang sogar, die Waschzahlen mit dieser Anlage zu steigern, obwohl sie schon älter war. Die Maschine überzeugte vor allem auch deswegen, weil sie wenig ausfiel. „Für den Betreiber einer Waschanlage ist das ein ganz entscheidender Punkt.“

Schwerer Entschluss

Daraus erwächst die Schwierigkeit, den Zeitpunkt nicht zu verpassen, das Portal zu erneuern. „Ich beschäftigte mich bereits in den Jahren 2014 und 2015 gedanklich damit, eine neue Anlage einbauen zu lassen. Wenn eine Maschine trotz ihres Alters hervorragende Waschergebnisse einfährt und die Kunden sehr zufrieden sind, fällt es zugegeben schwer, sich neu zu entscheiden. So ließ ich sie bis zum Sommer 2018 auch weiter laufen und beobachtete parallel neue Entwicklungen in der Autowaschbranche.“ Gleichzeitig entwickelten sich auch die Automobile weiter, ihre Außenmaße nahmen genauso zu wie die Spurbreiten. Zur Überlegung, eine neue Anlage zu installieren, führte auch die Tatsache, dass der Wettbewerb im 15 Kilometer entfernten Kreuztal moderner wurde. „Hier nahezu zeitgleich einen Gegenpol zu setzen, war genau richtig.“

Enge Zusammenarbeit mit WashTec

Anfang 2018 schließlich reiften die Überlegungen, ein neues Portal anzuschaffen. André Jung mag keine halben Sachen. Deswegen ließ er zuvor Veränderungen an und in der Waschhalle vornehmen, tauschte nicht nur die verschlissenen Hallentore aus, sondern sanierte die Halle von Grund auf. Als der Plan des Architekten Zug um Zug Wirklichkeit wurde, intensivierte André Jung den Kontakt zu WashTec. „Ich sah mir verschiedene Portal-Modelle an und lotete aus, mit welchen technischen und optischen Features ich das künftige Portal ausstatten möchte und strickte mit der Montageleitung WashTecs einen Zeitplan für die Demontage der alten Anlage und Montage des neuen Portals. Wir bauten zunächst die alte SoftCare ab. Danach entkernten wir die Halle.“ Anschließend traten die Handwerker an, erledigten notwendige Tiefbauarbeiten, zogen neue Wasserrohre, Versorgungsleitungen und eine Spezialleitung für den Hochdruck, tauschten Ein- und Ausfahrttore und das Pflaster. Auch die Wasseraufbereitungsanlage wurde erneuert, denn da „hatten wir noch ein altes Schätzchen von California Kleindienst. Nun übernimmt WashTecs AquaPur die Aufgabe, das Brauchwasser aufzubereiten.“ Nahezu 100 Prozent des Waschwassers können jetzt wiedergewonnen werden. „Sie läuft super“, lobt André Jung die leistungsstarke wie nachhaltige Lösung, mit der er vor allem seine Betriebskosten effizient senkt. So schwer wird ihr das Leben auch nicht gemacht. Denn „wir haben relativ weiches Wasser und benötigen normalerweise keine großartigen Zusätze. Auch dadurch leben Waschmaschinen hier sehr lange.“

Fehlerfreie Feuertaufe

WashTec konnte die SoftCare² Pro aufgrund der vorbildlichen Leistungen der Handwerksbetriebe aus der Region bereits am 27. August 2018 liefern und sofort einbauen. „Das war schon ein Schauspiel.“ Drei Tage dauerte die Montage auf neuen Schienen mit breiterer Spur, bis alles angeschlossen war. Am letzten Augusttag, ein Freitag, lief sie zum ersten Mal im Test und startete für die Kunden bereits einen Tag später in ihren regulären Betrieb. „Ihre Feuertaufe bestand sie in hervorragender Manier bei großem Andrang vor der Waschhalle. Bereits als die Bauzäune verschwanden, scharrten die Kunden buchstäblich mit ihren ‚Hufen‘, um endlich wieder waschen zu können“, lacht André Jung. Die Frage, ob er stolz auf Vollbrachtes wäre, beantwortet er so: „Ja, definitiv. Vor allem deswegen, weil die Anlage so gut angenommen wird, obwohl Kollegen den September 2018 als trüben Monat für das Fahrzeugwaschgeschäft einstuften. Wir schafften in den ersten Wochen mehrere Hundert Wäschen. Selbst der AUWA-Fachberater war völlig begeistert, dass die Anlage in so kurzer Zeit schon so oft Fahrzeuge wusch.

WashTec mit viel Performance

Eine wichtige Voraussetzung für diese Bestleistungen war wohl die Entscheidung, viel Performance in die Anlage zu bringen. Die schließlich gewählte Top-Ausstattung – Radwäscher WheelJet für zuverlässige Reinigung kleiner und bis zu 21 Zoll großer Felgen sowie der mehrdimensionale Seitenwäscher MultiFlex, der sich flexibel an jedes Heck anpasst, auch Schweller und Spoiler viel besser reinigen kann – überzeugt die Kunden. „Besonders wertgeschätzt wird die Felgenwäsche, da wir ja jetzt größere Radteller haben und bei den größeren Felgen nun auch bessere Resultate erreichen. Durch den Felgenschaum, der sich wie ein Rasierschaum auf die Felgen legt, ist das Ergebnis wirklich hervorragend.“ StarTrack Führungsschienen mit variablen Beleuchtungsmustern weisen den Kunden den Weg und erleichtern ihnen die Einfahrt bis unter das XL-Portal. LEDs sorgen während des gesamten Wasch-, Pflege- und Trocknungsprozesses für eine verschiedenfarbige Lichtshow. Neben den vorbildlichen Resultaten der Autowäsche nehmen Kunden, insbesondere die Autofahrer von morgen und übermorgen, sie auch als ganz besonderes Erlebnis wahr.

Bessere Trocknung

André Jung nutzt den Neubau seiner Autowäsche auch, um vom Waschkartensystem wegzukommen. „Wir stellten auf das Ticketsystem um. Dafür wurde unterirdisch ein Datenkabel verlegt. Es verbindet die Waschanlage mit der Multibox, die an der Kasse die Strichcodes druckt. Davon profitiert auch mein Tankstellenteam. Die Wege vom Shop zum Kartenleser an der Einfahrt und wieder zurück entfallen, um eingesetzte Waschkarten zu holen.“ – Die Kunden profitieren von weiteren lohnenden Details. „Mit der neuen Anlage veränderten sich auch die Trocknungsergebnisse. Sie wurden definitiv noch besser, zumal die Dachdüse in gewissem Maße auch schwenkbar ist. Wir haben zwar nicht die um 360 Grad schwenkbare Düse, aber dadurch, dass sie auch ein bisschen klarer die Konturen abfahren kann, ist das Ergebnis besser geworden. Außerdem ist das Gebläse auch etwas stärker als sein Vorgänger. Ein weiterer wichtiger Grund ist außerdem der Einsatz neuer Chemie, AUWAs DryTecs.“

 „Uns kam entgegen, dass wir früher öffneten, als die neue Waschstraße in Kreuztal. Die Kunden konnten sich dadurch zuerst von den Leistungen unserer Anlage überzeugen. Darüber hinaus initiierten wir Werbemaßnahmen, befestigten einen Riesenwürfel auf dem Dach mit der Botschaft ‚Neue Waschtechnik‘, informierten und dokumentierten über und von der neuen SoftCare² Pro auf unsere Facebook-Seite. Wir meldeten uns in der hiesigen Presse zu Wort und schilderten in der Samstagsausgabe in einem bebilderten Text über Umbau und Leistung unserer neuen Portalwäsche. Das fand großen Anklang im Ort und in der Umgebung.“

Mit WashTec alles richtig gemacht

Die Frage, ob er in der Rückschau etwas anders gemacht hätte, verneint André Jung ohne überlegen zu müssen. Er lobt den Architekten als „wichtige Figur“, die Handwerker genauso wie die WashTec-Monteure und den AUWA-Außendienstler. Auftretende Probleme lösten sie stets zeitnah. „Ich konnte beim Bau auf viele heimische Akteure zurückgreifen. Einige von ihnen sind auch meine Tank- und Waschkunden. Es entstand ein gutes Gefühl, auf Augenhöhe gegenseitig zu geben und zu nehmen. Handwerker aus dem Ort sind viel flexibler und erklären sich bereit, auch mal am Samstag zu arbeiten, um den Zeitplan einzuhalten.“ – Und noch etwas ist äußerst bemerkenswert. „Im Zuge der Baumaßnahmen ließen wir die Rückseite der Waschhalle verschönern. Ich traf einen Graffiti-Künstler. Er legte mir verschiedene Entwürfe vor, die mit Autowäsche und Tankstelle zu tun hatten. Während die Anlage eingebaut wurde, stand er auf der Hebebühne, um ein zu unseren Dienstleistungen passendes Kunstwerk auf die Rückwand der Waschhalle zu sprühen. So etwas hat nicht jede Tankstelle und rundet das Gesamtbild sehr gelungen ab.“ Reisende, die Hilchenbach mit dem Zug passieren, können aus dem Fenster die außergewöhnliche Wand sehen. Der Künstler gestaltete darauf einen amerikanischen Straßenkreuzer wohl aus den 1960 Jahren, Tankstelle und Autowäsche. Autowaschkunden müssen„ erst“ die Treppe hinabsteigen, um das Kunstwerk bestaunen zu können. Eine Mühe, die sich auf alle Fälle mehr als lohnt.

Text / Bild: Bernd Fiehöfer