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bft-Tankstelle Cunow, Nienburg an der Weser

Wohl die älteste Waschstraße Deutschlands ersetzt

Werner Cunow betreibt zwei Tankstellen zwischen Bremen und Hannover – die Tankstelle Cunow in Marklohe und die bft Tankstelle in Nienburg an der Weser. Die Nienburger Tankstelle „übernahmen wir, weil sie der Station in Marklohe, wo wir auch zu Hause sind, ähnelte und zu unserem Konzept passte“, beginnt Werner Cunow die Geschichte über sein Wirken für Tankstelle und Autowäsche. Als er die bft-Tankstelle 2007 übernahm, gehörte zum Komplex auch eine Waschstraße, „wohl die erste Anlage dieser Art“ in der nahezu geografischen Mitte Niedersachsens. Die Waschstraße war zum Zeitpunkt seiner Übernahme bereits tüchtig in die Jahre gekommen, deutliche Spuren des Gebrauchs sah man überall. Dennoch wusch Werner Cunow mit der maroden Waschtechnik und ihren eingeschränkten Möglichkeiten Fahrzeuge noch gut zehn Jahre. „Sie war wirklich alt. Soweit ich das überhaupt beurteilen kann, war sie wohl die älteste Waschstraße Deutschlands“, orakelt der Niedersachse. Normalerweise – das weiß er selbst – hätte er sie bereits damals komplett erneuern müssen.

Alleinstellungsmerkmal in der Region

Werner Cunow sucht schließlich nach moderner Waschtechnik, um seinen Kunden zeitgemäße Reinigung und Pflege für ihre neuen und vor allem auch größer gewordenen Fahrzeuge anbieten zu können. Außerdem änderte sich die Situation der Autowäsche in Nienburg inzwischen, da eine weitere Waschstraße im Ort öffnete. Sie liegt nur rund 300 Meter von der bft Tankstelle entfernt und ebenso an der gut befahrenen Bundesstraße 215. „Wir suchten daher nach einem Modell, das einer Waschstraße ähnlich ist und fanden genau das Richtige beim Weltmarktführer der Fahrzeugwäsche WashTec.“ Werner Cunow erfährt vor seiner endgültigen Entscheidung vom WashTec-Gebietsverkaufsleiter Dirk Merschmann von den vorzüglichen Leistungen der SoftCare² Juno Takt-Portalanlage. Ihr Markenzeichen ist eine gründliche wie schonende und insbesondere schnelle Reinigung und Pflege durch Dachbürsten und Seitenwäscher. Einer Maschine, die mit grün-grauem SoftTecs® Pur-Material und technischen Optionen einer SoftCare² Pro-Portalwaschanlage bestückt werden sollte. Eine Maschine, die mit einem kraftvollen Unterbodenwäscher sowie WheelFlash und WheelJet auszustatten war, um die Chemie präzise auf die Felgenoberflächen von bis zu 21 Zoll erst aufzutragen und sie dann gründlich zu reinigen. Ein Portal, zu dessen technischen Raffinessen ebenso oszillierender Seitenhochdruck gehören sollte, der vor allem den schwer zu reinigenden Schwellerbereichen ‚an den Kragen‘ geht.

Die SoftCare² Juno arbeitet mit einem zweiten Dachwäscher. Er verbessert nicht nur die Reinigungsergebnisse, sondern ermöglicht auch kürzere Waschzeiten. Im Unterschied zu anderen Portalanlagen trocknet die SoftCare² Takt-Anlage separat. Das Trockner-Portal, ausgestattet mit leistungsfähigen Dach- und Seitentrocknern, beginnt mit einer exzellenten Trocknung der Fahrzeuge, sobald das Fahrzeug die Halteposition in der Trockenzone erreicht.

Werner Cunow entschied sich für ein überhohes Portal, das ihn in die Lage versetzt, Fahrzeuge bis zu einer Höhe von 2,80 Meter zu waschen. Auch in der Waschbreite ging er ‚aufs Ganze‘ und wählte das XL-Maß von 2,58 Meter. Dadurch schaffte er die notwendigen Voraussetzungen dafür, hohe Pkw, Transporter und Kleinbusse waschen zu können. „Der Transporter-Markt wuchs in den vergangenen zehn Jahren um mehr als das Doppelte. Diesen Kunden die Möglichkeit einer automatischen Fahrzeugwäsche zu bieten, flossen in die Überlegungen des Tankstellen- und Waschanlagenbetreibers mit ein, sich für die großen Maße zu entscheiden“, bestätigt Dirk Merschmann.

Edles „Silverlight“-Design

Werner Cunow wählte passend zur Leistungsfähigkeit des Waschportals das Design „Silverlight“, um seine Kunden die hohe Wertigkeit seiner Technik auch emotional zu vermitteln. Er weiß, dass dieses Grau-Metallic seriöse, hochwertige und auch kompetente automatische Fahrzeugwäsche signalisiert, zugleich äußerst edel aussieht und dennoch zurückhaltend wirkt. So aufgestellt ist er davon überzeugt, sich im „irgendwo gesättigten Markt der Autowäsche“ behaupten zu können und seinen Kunden ein optisch stimmiges wie leistungsstarkes Waschtechnik-Ensemble anzubieten. „Wir erreichen die Qualität einer Waschstraße, die Geschwindigkeit schaffen wir natürlich nicht. Auf die Geschwindigkeit kam es für uns in erster Linie nicht an. Wir wollten vom normalen Pkw über große und hohe Transporter, Wohnwagen auch Geländefahrzeuge waschen und pflegen. Das ist nun möglich.“ Er sagt auch: „Viele Kunden glauben, dass es sich bei uns um eine Waschstraße handelt, weil sie das Gefühl haben, in einer solchen zu sein, obwohl es eine Portalanlage ist.“

Dieses Gefühl vermitteln auch die Vorwäscher, die unmittelbar vor der Einfahrt mit ihrer Arbeit von 10 bis 18 Uhr dafür sorgen, dass alle Fahrzeuge bestens vorgereinigt unter das Waschportal fahren. Sobald ein Kunde mit seinem frisch gewaschenen und getrockneten Fahrzeug das nagelneue Waschhallengebäude verlässt, ist ein Mitarbeiter zur Stelle, um es mit einem Microfasertuch in der Hand gewissenhaft nachzutrocknen. Werner Cunow beschäftigt insgesamt drei festangestellte Mitarbeiter und eine Aushilfskraft. Der Vorwasch-Service kommt ausgesprochen gut bei den Kunden an. So gut, dass einige von denen, die – aus welchen Gründen auch immer – vor zehn am Vormittag an der Autowäsche vorfahren, nach zehn noch einmal wiederkommen. Denn der CUNOW CARWASH-Vorwasch-Service pausiert vor zehn am Morgen und nach sechs am Abend. Frühaufsteher und Nachtschwärmer dürfen sich selbst bedienen. Welche Tätigkeiten von ihnen dann ausgeführt werden müssen, erklärt eine Informationstafel neben der Einfahrt zur Waschhalle verständlich. Für das moderne WashTec-Bedienterminal mit Ticket und Scanner spielt es schließlich keine Rolle, ob ein Vorwäscher oder der Kunde selbst die Wäsche startet.

Modern und funktionell

Nagelneu, funktionell und zudem sehenswert ist auch das beheizbare Waschhallengebäude, das Werner Cunow planen und bauen ließ. Der Neubau begann mit dem Abriss des alten Gebäudes und der Demontage der maroden Technik im Frühjahr 2017. Bereits im folgenden August „schlossen wir die Arbeiten ab“, sagt Werner Cunow. Die moderne lichtdurchflutete Waschhalle „gefällt unseren Kunden sehr.“ Verantwortlich dafür sind drei großformatige Fensterpaare über die gesamte linke Gebäudelänge, die das Tageslicht auf die weißen Kunststoff-Paneelen einfallen lässt. Reicht das natürliche Tageslicht nicht aus, schaltet Werner Cunow lichtintensive LED-Strahler hinzu, die er in der Halle installieren ließ.

Perfektes Paar

Die besonderen Leistungen der Technik spiegeln Waschergebnisse wider, mit denen „die Kunden und auch wir sehr zufrieden sind.“ Beide Seiten können auch deswegen mehr als einverstanden sein, weil die Fahrzeuge mit Chemie von AUWA gewaschen werden. „WashTec-Technik und AUWA-Chemie gehören einfach zusammen. Alles aus einer Hand anzubieten, funktioniert besser.“ Als besonders erfreulich erweist sich zudem die neue Wasseraufbereitungsanlage AquaPur2, die WashTec nach Nienburg lieferte. „Zuvor gab es hier so etwas nicht. Das kompakt gebaute System arbeitet zuverlässig und gut. Wir sind mit der Anlage sehr zufrieden.“ Werner Cunow spart mit der AquaPur2 teures Frischwasser. Die Anlage schafft es, nahezu 100 Prozent des Waschwassers wiederzugewinnen und braucht dafür kaum Chemie-Zugaben. „Durch ihre große Effizienz und hohe Frischwasserersparnis wird sie sich sehr schnell amortisieren“, ist Werner Cunow überzeugt. Übrigens alles, was in die Erde kam – Verrohrung, Becken, Rückgewinnung – ist neu.

CUNOW CARWASH bietet seinen Kunden drei Waschprogramme – Prime Wash, Comfort Wash und Basic Wash zu Preisen zwischen 12,90 Euro und 8,90 Euro. Die Unterbodenwäsche ist hinzubuchbar. Der Preis für die Transporterwäsche – stets mit Unterbodenwäsche – liegt fünf Euro über dem Preis eines Waschprogramms. „Das ist übersichtlich und erleichtert die Auswahl. So wissen die Kunden auf den ersten Blick, woran sie sind“, ist der erfahrene Betreiber überzeugt.

Text/ Bilder: Bernd Fiehöfer