Menü
header_kundenloesungen_tankstellen.jpg
SERVICENUMMERN

Technische Probleme? Unsere WashTec Service-Hotline hilft gerne weiter:

0800 800 222 800

Fragen zu Ihrer WashTec Rechnung? Wir sind gerne für Sie da:

0800 800 222 810

Fragen zu Ihrer AUWA Rechnung oder Chemiebestellung? Wir sind gerne für Sie da:

0800 800 222 820

Fragen zu unseren Service-Angeboten? Unsere Service-Hotline hilft gerne weiter:

0800 800 222 830

Hauptsitz

WashTec Cleaning Technology GmbH

Argonstraße 7

86153 Augsburg

Telefon +49 821 5584 0

Kontaktformular

Esso Tankstelle, Achern

Esso Tankstelle, Achern,
Esso Tankstelle, Achern,

Esso Tankstelle, Achern

Mit zwei WashTec SmartCare-Portalwaschanlagen sorgt Betreiber Rolf Burgert für saubere Autos im badischen Achern. Bereits 1978 betrieb das Unternehmen die erste Waschanlage in der Stadt.

Die Portalwaschanlage SmartCare gilt bei WashTec als der Rolls-Royce im Produktportfolio. Und so war es auch nicht verwunderlich, als sich Marketingchef Thomas Brenner mit der Nachricht meldete, dass in Achern am Fuße der berühmten Schwarzwaldhochstraße zweimal der Rolls-Royce an einer Esso-Tankstelle steht.

Wie es dazu kommt, dass ein Betreiber zwei Hochkaräter an einem Standort einsetzt, das wollten wir von Rolf Burgert wissen, der seit über zwanzig Jahren in der Fautenbacher Straße 20 für saubere Autos sorgt.

Begonnen hat alles 1978. Da wurde hier auf dem Gelände einer großen Esso-Tankstelle in einer von zwei Hallen die erste Waschanlage in Achern installiert. Es war eine gebrauchte Christ-Portalanlage, die aus dem nahe gelegenen Baden-Baden kam. In den Anfangsjahren war in der anderen Halle noch eine Werkstatt untergebracht. Doch mit dem zunehmenden Waschgeschäft und dem Umstand, dass der Werkstattbetrieb eher rückläufig war, auch aufgrund langer Wartungsintervalle bei den Fahrzeugen, wurde 1996 auch in dieser Halle eine Waschanlage eingebaut. Zu dieser Zeit lief das Waschgeschäft noch besser als heute, berichtet Betreiber Burgert, was natürlich auch daran liegt, dass heute mehr Wettbewerb herrscht.

Doch das hinderte den gelernten Kfz-Mechaniker nicht, sein Waschgeschäft neu aufzustellen. Nach über 80.000 Wäschen war es Zeit für einen Maschinenwechsel, und der Waschprofi entschied sich für zwei SmartCare-Portalwaschanlagen von WashTec. „Vor dem Einbau der Anlagen“, erzählt Rolf Burgert, „wurden die Waschhallen von euro-top, einem Experten für Tankstellen- und Waschhallensanierungen, saniert. Die Wände wurden neu verkleidet und die Böden beschichtet.“ Für den Betreiber ein lohnendes Investment. „Die Firma ist zu empfehlen“, fügt er hinzu. Für Burgert spielt das saubere Erscheinungsbild seiner Anlagen eine große Rolle: „Wir verkaufen schließlich an die Kunden Sauberkeit, da müssen wir auch auf gepflegte Anlagen achten.“

Im Februar 2021 war es dann so weit. In die beiden 12 Meter langen Waschhallen mit jeweils einer verglasten Seitenwand „rollten“ die „Rolls-Royce“ von WashTec in Gestalt der SmartCare-Anlagen. Smart schon deshalb, weil nur eine Internetverbindung nötig ist, damit Betreiber von jedem Platz dieser Welt aus mit der Waschanlage verbunden sind. Dank Remote Access können sie jederzeit ganz bequem per Mausklick alle Einstellungen messen, überwachen und individuell auf ihr Geschäft und dessen Anforderungen anpassen: ob Preisgestaltung, Chemiedosierung oder die Waschprogramme. Für diese Einstellungen ist kein Servicetechniker mehr nötig. So kann Rolf Burgert beispielsweise eigenständig von Sommer- auf Winterbetrieb umstellen, Waschprogramme dem aktuellen Wetter oder der momentanen Auslastung anpassen. Und mit einem Klick kann man je nach Situation das Verhältnis zwischen bester Qualität und höchster Geschwindigkeit optimieren.

Ähnlich verhält es sich mit der Dosierung der Waschchemie, sie wird da eingesetzt, wo sie erforderlich ist und der Füllstand wird genau angezeigt, so dass rechtzeitig nachbestellt werden kann. Dank Remote Access kann der Betreiber bequem mit einem Klick die Dosierung der Waschchemie programmabhängig steuern. Bei der Durchfahrtsbreite hat Burgert die Variante mit 2,58 Meter gewählt, bis zu 2,66 Meter sind möglich. Die Höhe beträgt 2,40 Meter. Damit können auch Stammkunden wie die Hermes-Lieferdienste problemlos die Anlagen nutzen.

Doch bevor die Maschinen ihr Werk beginnen, können die Kunden, bevor sie ihr Fahrzeug in die Anlagen steuern, es noch mit den Hochdrucklanzen, die vor den Waschanlagen im Köcher stehen, vom gröbsten Schmutz befreien. Ebenfalls kann vor Maschinenstart mit einer weiteren Lanze Insektenspray und Felgenreiniger manuell aufgebracht werden. Bezahlt wird hier direkt durch Münzeinwurf.

Die gewünschten Waschprogramme kann Burgert jederzeit einfach per Knopfdruck nach Bedarf anpassen. Sieben Waschprogramme bietet er an. Es wären zwar mehr möglich, doch es soll schließlich für den Kunden überschaubar sein, erklärt er. Bezahlt wird im Tankstellenshop oder auch mit Kundenkarte direkt am Terminal vor der Anlage. Zudem profitieren Kundenkartenbesitzer von einem Preisvorteil. Rund fünf Prozent seiner Kunden, schätzt Burgert, nutzen die Kundenkarte. Dennoch sind viele Nutzer der beiden Waschanlagen Stammkunden. Das Waschprogramm wird je nach Zahlart im Shop oder am Terminal ausgewählt.

Hauptsächlich wird das günstigste Programm gewählt. Das liegt auch mit an Hermes. Die Fahrer steuern mit ihren Lieferfahrzeugen regelmäßig die beiden Anlagen an und wählen meist das günstigste Waschprogramm. Für den entsprechenden Ertrag sorgt in diesem Fall die Masse an Fahrzeugen, die hier gewaschen werden, verrät der Betreiber.

Natürlich darf auch die Lichtshow bei der Wäsche nicht fehlen. So wird der Schaumauftrag von LED-Spots in abwechselnden Farben angestrahlt. Die Sprühdüsen sind so ausgerichtet, dass der Schaumauftrag optimal flächendeckend erfolgt, sowohl bei kleinen als auch bei großen Fahrzeugen. Und die „Quick fit“-Sprühdüsen sind einfach ohne Werkzeug und ohne Aufwand zu warten, informiert der Hersteller.

Techniken wie FlexControl, erklärt die Anlagenbeschreibung, regeln die SofTecs-Seitenbürsten über eine verbesserte sensorgestützte Steuerung in Kombination mit einer stufenlosen Schrägstellung. In Verbindung mit einem optimal abgestimmten Bürstendurchmesser lässt sich dadurch eine hohe Eintauchtiefe der seitlichen Kontur bei optimalem Anpressdruck erzielen – von der Dachkante bis hin zum Schweller. Die präzise Sensor- und Kontrolltechnologie von MultiFlex 2.0 macht es möglich, dass sich der mehrdimensionale Seitenwäscher flexibel der Heckschräge anpasst. Mit getrennten Schwenkachsen waschen die MultiFlex-Seitenwäscher mit maximalem Fahrzeugkontakt vom Fahrzeugheck bis zur C-Säule.

Sehr starke Verschmutzungen und zerklüftete Oberflächen an Fahrzeugen werden von rotierenden Punktstrahldüsen bearbeitet. Diese verbesserten TurboNozzles sorgen für eine optimale Vorreinigung mit starkem Hochdruckstrahl. Punktgenau auch im Front-, Heck- und neu im Schwellerbereich. Und die perfekt eingestellten Sprühwinkel sorgen für eine flächendeckende Hochdruckwäsche. Beim letzten Durchgang kommt der strömungsoptimierte Trockner zum Einsatz, der mit verbesserter Luftführung und präziser Konturverfolgung bei allen Fahrzeugformen für perfekte Trockenergebnisse sorgt, denn ob ein Fahrzeug trocken aus der Anlage kommt, darauf achten Kunden besonders.

Die stärksten Waschtage sind auch in Achern der Freitag und der Samstag, allerdings herrscht durch das hohe vorhandene Kundenpotenzial auch an den restlichen Werktagen durchaus Betrieb an der Anlage. Aber selbst an den beiden hochfrequentierten Waschtagen ist die Schlange an Fahrzeugen, die zur Wäsche kommen, „überschaubar“, verrät Burgert. „Es ist nicht so, dass zehn Fahrzeuge anstehen, denn durch die beiden Anlagen entzerrt sich der Andrang und eine Wäsche dauert durchschnittlich zehn Minuten.“

Und die Resonanz der Kunden auf die beiden neuen Waschanlagen fällt laut Burgert so aus: „Die alten haben gut gewaschen, die neuen Anlagen waschen noch besser.“

Text / Bild: Hans Rongisch, tankstellenWelt