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Autopflege Uting, Schmallenberg

Schwieriger Start

Das Unternehmen „Alex Autopflege“ bringt Kundenfahrzeuge nicht nur einfach so in Form, sondern in Bestform. Sein Leistungs-Trio formuliert der Inhaber Alexander Uting treffsicher – pflegen, polieren lackieren. Die Rede ist von einer „professionellen Fahrzeugaufbereitung aus Leidenschaft“, wie er in seinem Editorial in der „ALEX HAUSZEITUNG“, Ausgabe November 2017, titelt. „Alex Autopflege“ bietet ein Rund-um-Sorglos-Paket für Neuwagen und Gebrauchte als innovatives Zentrum für Fahrzeugpflege und-aufbereitung, Autoglasreparatur und -austausch, fachgerechte Felgenaufbereitung sowie Folientechnik für Lack und Scheiben. Dazu passt die Neueröffnung einer Halle für Fahrzeugaufbereitung und Lackieren sowie die Premiere einer der modernsten Waschstraßen im Sauerland Anfang November 2017 – innovative Autowaschtechnik der neuesten Generation von WashTec aus Augsburg. „Wir erbringen alle optischen Dienstleistungen am Fahrzeug inklusive Autoglasreparaturen und Austauscharbeiten, egal, ob Privat-, Gewerbe- oder Autohauskunde. Alle bekommen bei uns den Service fürs Fahrzeug aus einer Hand“, beschreibt Alexander Uting in Kürze das Wesentliche seiner Arbeit, die er seit 15 Jahren fachlich auf höchstem Niveau mit größtem Engagement leistet.

Als Kfz-Mechaniker-Lehrling besuchte er die Automechanika in Frankfurt am Main, um sich dort über den Stand der SB-Waschplatz-Branche zu informieren. Aus der Messemetropole zurück im Sauerland  entstanden geschäftliche Visionen. „Ich kam zu dem Entschluss, dass die Wäsche und Pflege von Fahrzeugen genau das Richtige für mich ist.“ Als er sich noch in der Ausbildung 2003 nebenberuflich selbständig machte, begann der damals 23jährige Fahrzeuge aus nahen Autohäusern aufzubereiten und zu pflegen. Ihm kam dabei entgegen, dass er im Schmallenberger Autohaus von Franz-Josef Voss lernte, dort nach erfolgreichem Abschluss als Geselle arbeitete und sein Chef ihn nach besten Kräften unterstützte. Zu den größten Startproblemen zählten vor allem seine Verhandlungen mit der Bank, die er – obwohl noch Lehrling – erfolgreich führte. Alexander Uting fand ein Grundstück im Schmallenberger Gewerbegebiet „Auf der Lake“, das er brauchte, um loszulegen. Darauf ließ er drei SB-Waschboxen und zwei Saugerplätze stellen und anschließen. Für die Aufbereitung und Pflege von Fahrzeugen nutzte er eine noch dabeistehende Halle.

Vom Einzelkämpfer zum regionalen Arbeitgeber

Als er 2007 seine Dienste schließlich eröffnen konnte, ging es bergauf. „Die Leute nahmen sowohl die Wäsche als auch mein Aufbereitungs- und Pflegeangebot – aufbereiten, polieren und Innenreinigung – gut an.“ So gelangen sein Start und das erste Geschäftsjahr zunächst als Einzelkämpfer, bevor er 2008 die ersten Mitarbeiter einstellte. Im gleichen Jahr wechselt Alexander Uting aus dem Status der Nebenberuflichkeit in die vollumfängliche Selbstständigkeit. „2009 kamen dann die ersten großen Autohäuser auf uns zu, um in der Fahrzeugpflege und -aufbereitung mit uns zusammenzuarbeiten.“ So gelang es Schritt für Schritt,  wohlüberlegt das Dienstleistungsangebot auszuweiten – Spot- und Smart Repair, Dellentechnik, Teil- und Volllackierung. Die Auftragslage entwickelte sich sogar so gut, dass das Team von „Alex Autopflege“ 2012 auf sechs Mitarbeiter wuchs.

WashTec wurde erste Wahl

„Im gleichen Jahr befasste ich mich damit, eine automatische Fahrzeugwäsche anzubieten und ließ schließlich eine Portalanlage installieren. Bereits damals entschied ich mich für WashTec-Technik. Thomas Bolz, Außendienstler bei WashTec, engagierte sich und empfahl mir ein leistungsfähiges Portal.“ Im Gegensatz zu seinen Wettbewerbern im unmittelbaren Umfeld bot Alexander Uting sie mit manueller Vorwäsche an und trocknete die Fahrzeuge mit einem Ledertuch in der Hand nach. Neben der Fahrzeugpflege und -aufbereitung sammelte er so wertvolle Erfahrungen im automatischen Fahrzeugwaschgeschäft. „Der in 2011 begonnene Betrieb eines Waschparks mit Waschboxen von einem anderen Hersteller, von dessen Konzept und Anlagentechnik ich damals durchaus überzeugt war, führte zu kommunikativen Schwierigkeiten, die mich ärgerten. So sah ich mich nach anderen Herstellern im Markt um und entschied mich ganz klar für WashTec.“

WashTec-Portal mit doppelter Stärke

Mit dem für 800 Wäschen ausgelegten Portal schaffte er sogar 1.500 Wäschen im Monat. Dennoch warteten einige Kunden „manchmal bis zu einer Stunde auf die Wäsche, andere fuhren gleich weiter.“ Alex Uting wurmte ebenso, dass er noch mehr Fahrzeuge hätte waschen  können, dass ihm Umsatz verloren geht. „Da beschäftigt man sich gedanklich schon und überlegt einen weiteren Schritt – etwas Größeres und Schnelleres.“ Daraus entstanden seine nächsten Gedanken, die Wäsche, Pflege und Aufbereitung sowie alle weiteren Dienstleistungen zusammenführen sollten. „Wir begannen, erneut nach einem Grundstück zu suchen und fanden es erneut „Auf der Lake“ dort, wo  ein Bauhof früher Baumaterialien verkaufte und vor Jahren Insolvenz anmelden musste. Genau dieses Grundstück bebaute Alexander Uting gemeinsam mit den Betreibern eines benachbarten Autohauses, das Modelle von Volkswagen, Audi und Skoda verkauft, nach „meinen Vorstellungen und den Ideen meiner Frau, Lilija Uting. Sie erledigt heute alle Arbeiten im Verwaltungsbüro. Auch die geschäftliche partnerschaftliche Kooperation zwischen dem benachbarten Autohaus und uns passt.“

Vario Konzept erhielt seinen Zuschlag

Den Gedanken von einer größeren und schnelleren Autowäsche folgten deutschlandweite Vor-Ort-Besuche. „Ich suchte zuvor Waschparks im Internet, die positive Beurteilungen von ihren Kunden erhielten, fuhr dorthin und sah mir nach dieser Methode insgesamt nahezu 50 Waschstraßen an.“ Alexander Uting besuchte darüber hinaus die Uniti expo in Stuttgart, reiste ein weiteres Mal nach Frankfurt zur Automechanika, um auf dem 2.000 Quadratmeter großen Grundstück in der Heimat seine Vision von einer perfekten Anlage zu realisieren. Nach  dem Gespräch mit Thomas Bolz, der sich als technisch äußerst versierten WashTec-Außendienstler präsentierte, war Alexander Uting klar, von welchem Hersteller die Technikmodule für seine neue Waschstraße kommen werden. Ausgewählt wurden Module, die das Vario Konzept der SoftLine2 prägen und Erlebnisse mit Waschergebnisse schaffen – das HD-Vorwasch-Modul von WashTec, die Schaumvorwäsche FoamSensation mit wechselfarbiger Hintergrundbeleuchtung, längsliegendem Rad- und Schwellerwäscher, pendelnder BPS-Hochdruck für Schweller- und Seitenbereiche des Fahrzeuges unter der ersten Dachwalze, Walzenstation mit Lineartechnologie und elektronischer Bürstenzustellung, schonendes SofTecs®-Material, flauschige Textilwalzen in der Pflegestation, Gebläsetrocknung – kraftvoll, effizient und energiesparend, schließlich eine äußerst schonende textile Nachtrocknung durch den umlaufenden Tuchtrockner, Edelstahl-Info-Säule und die LED-Countdown-Ampel für geordnete Verhältnisse bei der Ausfahrt aus der Waschhalle.

Erst WashTec, dann der Architekt

Alexander Uting wählte im Unterschied zu vielen anderen Waschstraßenbetreibern zuerst die Technik und ließ nach deren Maßen ein massiv gemauertes Waschhallengebäude bauen. „Ich wollte keine Stahlgerüsthalle mit Sandwichverkleidung für Waschhalle, Pflege-, Aufbereitungs- und Lackierbereich. Wir überlegten für die Waschhalle, die Innenseiten mit Kunststoff zu verkleiden, da ich in der Portalanlage die Erfahrung machte, dass viel Wasser, Chemie und Feuchtigkeit zusammen den Stahl sehr schnell rosten ließen, er dann vor sich hin gammelt und einfach schlecht aussieht.“ Auch von einer Kunststoffverkleidung ließ er ab und entschied sich für hochwertige weiße Wandfliesen, die auf die gut verputzten Wände aufgebracht wurden. „Wir wollten erst Kunststoff-Paneelen anbringen lassen. Das Problem dabei war, dass sie nur bei einer Restfeuchtigkeit von null Prozent aufgeklebt werden. So gab es der Hersteller für die Erbringung von Garantieleistungen vor. Null Prozent Restfeuchte im Putz gibt es nicht. Und der Boden erhielt eine Epoxidharz-Beschichtung“, berichtet Alexander Uting über die verwendeten Materialien der Gebäudeinnenhülle. Zur Straßenseite zeigen Fenster, die Licht hineinbringen und neugierigen Kunden- und Kinderaugen in die Anlage blicken lassen. „Licht war mir wichtig, weil die Waschstraße dadurch hell wird. Es gibt auch Angsthasen, die sich eingeengt fühlen. Die Fenster entlasten sie. Kunden können zudem den Waschbetrieb im Innern wahrnehmen. An manchen Tagen gibt es keinen freien Fensterplatz mehr.“

AUWA-Chemie, was sonst

„Wir waschen und pflegen mit AUWA-Chemie. Auch darüber habe ich mir vorher natürlich gründlich Gedanken gemacht. Dazu suchte ich vor allem Kontakt zu einem Kollegen am Kamener Kreuz, der bereits seit zwei Jahren eine WashTec-Anlage mit AUWA-Chemie betreibt. Ich besuchte ihn sogar mehrmals, die ersten beiden Male als ahnungsloser Kunde und ohne mich zu erkennen zu geben. Dort roch es immer so frisch und angenehm, das Waschergebnis war top. So entschloss auch ich mich, mit Wasch- und Pflegeprodukten von AUWA zu starten.“ Alexander Uting kam bei seiner Chemie-Entscheidung entgegen, dass er an der Portalanlage und auch im Bereich SB-Wäsche wohl jeden Chemie-Lieferanten probierte und testete, den es im Autowaschmarkt gibt. Gleiches traf auch auf die Chemie für die Wasseraufbereitung zu. Denn das Wasser in Schmallenberg ist ziemlich weich, sodass er sich immer mit Wasseraufbereitungsproblemen an der Portalanlage auseinandersetzen musste. „Eine identische Situation wollte ich an der Waschstraße einfach vermeiden. Die Wasseraufbereitung hat er vor allem auch deswegen im Griff, weil das Waschwasser aus der manuellen Vorwäsche und das der automatischen in getrennte Behälter laufen. „So verhindern wir, dass sich das Wasser der Hauptwäsche mit dem der Vorwäsche vermischt – ein Ergebnis von vielen Erfahrungen, die ich über die Jahre machte. Eine separate Leitung, die direkt in den Abscheider führt, öffne ich dann, wenn die Halle gereinigt wird. Die Leitung zur Wasseraufbereitung verschließe ich mit einem Stopfen und öffne die, die direkt zum Abscheider führt. So verhindere ich, dass das Gemisch aus Wasser und Hallenreiniger in die Wasseraufbereitung gelangen kann.“

WashTec und AUWA gehören dazu

Trotz steter und gesunder Geschäftsentwicklung in den vergangenen Jahren mit einem großen Anteil an Mundpropaganda setzt Alexander Uting auf ein bemerkenswertes Marketing vor Ort. Dazu zählen Botschaften an der fensterlose Gebäudeseite, die die Waschkunden lesen, wenn sie zur Einfahrt der Waschhalle auf den Vorwaschplatz fahren oder aufgrund des großen Kundenstroms etwas warten müssen. Auf der rechten Einfahrtseite sehen sie durch großformatige Fensterscheiben bei Aufbereitungs- und Lackierarbeiten zu. „Mittwochs ist Servicetag!“ verkündet ein Flyer in Handschuhfachformat: „Wir fahren für Sie durch die Waschstraße“ steht darunter und nennt drei großartige Vorteile – kostenloser Kaffee währenddessen, „Das Beste“-Waschprogramm und schlüsselfertige Rückgabe. Der Kunde zahlt dafür 11 Euro statt 15,50 Euro und hat die Möglichkeit, eine Express-Innenreinigung für nur 24 Euro zu bekommen. „In der Fahrzeugpflege und Aufbereitung hatte ich schon immer meine Vision und wusste sehr genau, was ich wie wollte, um ordentlichen Service für meine Kunden zu bieten und um wirtschaftlich zu arbeiten“, sagt der tüchtige Inhaber von „Alex Autopflege“. Dazu gehört dann auch seine gute Wahl für WashTec und AUWA.

Text/ Bilder: Bernd Fiehöfer