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Waschpark Ense

Vier Jahrzehnte beste Freunde

Der Waschpark Ense öffnete an einem Hochsommertag mit nahezu subtropischen Temperaturen um die 42 Grad Celsius Anfang Juli 2015. Den heißen Start bereitete Betreiber Werner Grobe äußerst gewissenhaft und wohl überlegt vor. Anlass für die sehr konkrete Vision eines Waschparks am Rande der Gemeinde Ense im Norden des Sauerlandes bot eine Fahrzeugwäsche, die er selbst an seiner Aral-geflaggten Tankstelle betrieb. „Wenn an meiner Waschanlage 40 Prozent der Kunden wieder wegfahren, ohne zu waschen, dann ist das ganz einfach zu viel“, sagt der umtriebige Unternehmer, der zugleich eine Kfz-Meisterwerkstatt am Standort von Tankstelle und Autowäsche als Partner einer bekannten Werkstatt-Marke erfolgreich betreibt. Seine Überlegungen, Nachfrage und Bedürfnis der Kunden besser zu entsprechen, ließen die Idee von einem Waschpark entstehen. Die wichtige Antwort auf die Frage nach einem für einen Waschpark geeigneten Grundstück lag in Sichtweite auf der gegenüberliegenden Straßenseite von Tankstelle, Autowäsche und Meisterwerkstatt. „Mit meinem Nachbarn wurde ich schnell einig. Er signalisierte die notwendige Bereitschaft, mir vis a vis meiner Tankstelle ein rund 4.000 Quadratmeter großes Grundstück abzugeben. So hatte ich das Grundstück erst einmal sicher“ und die wohl wichtigste Voraussetzung für den künftigen Betrieb eines Waschparks erfüllt. „Dann fuhr ich zu Kollegen, die in Deutschland Autowäsche erfolgreich betrieben und das, was ich mir an technischen Equipment vorstellte, bereits boten.“ Werner Grobe sah seine Rundreise als eine notwendige und lohnende Investition, um den Platzbedarf seiner zukünftigen Dienstleistungen zu ermitteln und anzupassen, auf fundierter Grundlage technische Komponenten und Ausstattungsmerkmale auszuwählen, den finanziellen Bedarf so präzise wie möglich darzustellen, eine sinnvolle Betriebsvorausschau zu kalkulieren und der Bank vorzulegen. Eine Reise, die ihm lohnende Praxistipps brachte und sich für das Vorhaben Waschpark Ense insgesamt mehr als auszahlen sollte. Schließlich geht es um eine erhebliche Investition. Von der Tour am Schreibtisch zurück, „pickte ich mir aus den umfangreichen und hoch interessanten Informationen die Sahnehäubchen heraus“, resümiert Werner Grobe heute.

Das Sahnehäubchen 

WashTecs SoftCare² Pro-Portal erwies sich als das dabei Gewollte für die maschinelle professionelle Fahrzeugwäsche im künftigen Waschpark Ense. Das leistungsstarke Portal sollte im Mittelpunkt aller gebotenen Dienstleistungen stehen. Nachdem das Portal das unter ihm positionierte Fahrzeug mit Wasser und Vorwaschchemie besprühte,  beginnt das SofTecs®-Material der Dach- und Seitenbürsten die gründliche Reinigung, um hartnäckigen Schmutz zu entfernen. WheelJet und WheelFlash reinigen Felgen und Räder zeitgleich. Der Auftrag der ShineTecs®-Politur und das unmittelbar folgende Klarspülen bereitet das Fahrzeug auf ein glänzendes Finish vor. Bevor die FlexStream-Technologie schließlich äußerst gewissenhaft das Fahrzeug trocknet, erhält es während eines erneuten Portalüberlaufs die Trocknungshilfe, die an alle Fahrzeugoberflächen schmiegt. Die leistungsstarken, strömungsoptimierten Seitendüsen und die konturfolgende, drehbare Dachdüse erbringen dann ein optimales Trockenergebnis. Die Kunden danken Werner Grobe mit ihrer Treue. „Bis zum heutigen Tag entwickelten sich die Waschumsätze wirklich sehr gut“, bestätigt der Chef, der eine ansteckende Unternehmerfreude ausstrahlt.

Stabile Wiese für WashTec  

Mit derartigem geschäftlichen Optimismus wandte sich Werner Grobe im Sommer 2014 an WashTec, da bei den Grobes schon immer WashTec-Technik Fahrzeuge wusch und stellte dar, welche Technik mit welchen Ausstattungsmerkmalen er beabsichtige, seinen Kunden anzubieten. Raupen und Bagger bewegen Mitte September die erste Erde. „Die Herausforderung vor dem Bau bestand darin, den unsicheren Wiesengrund gut zu verdichten und das leicht abfallende Gelände so aufzufüllen, dass ein horizontal ausnivelliertes Terrain entstand.“ Ende Oktober setzen Bauleute die ersten Fundamente. Die Waschhalle steht einen Monat später. Nach der Winterpause verlegen die Gewerke Versorgungsleitungen für Strom und Wasser. Anfang Juli 2015 ist die gesamte Waschparktechnik startklar – SoftCare² Pro-Portal, SB-Waschboxen, überdachte Staubsaugerplätze, elektrischer Mattenreiniger, Druckluftreiniger, elektronische Luftprüfer. Am vierten Juli 2015 „öffneten wir den Waschpark. Seitdem waschen und pflegen unsere Kunden täglich von sechs in der Früh bis zehn am Abend. Die Zeiten so festzulegen, erwies sich als ein kluger Schachzug. Denn viele Gewerbekunden können mit ihrem Dienstfahrzeugen erst am Abend zum Waschen zu uns kommen.“ Normalerweise ist in und um Ense nach 19 Uhr auf öffentlichen Straßen und Wegen nichts mehr los. Nur im Waschpark brummt es weiter. „Ich schalte mich am Abend mit dem Handy auf die Videokamera am Waschpark und verfolge reges Treiben und Warteschlange vor der Waschanlage“, freut sich Werner Grobe. Er sagt auch: „Ich hielt dies nicht für möglich, riskierte es dennoch und wurde sehr belohnt.“

Zahlen besser als Prognose

Banken gaben für Projekte rund um die Fahrzeugwäsche selbst vor etwa drei Jahren schwer Geld. „Gemeinsam mit dem Steuerberater erstellten wir daher eine sinnvolle, eher konservative Rentabilitätsberechnung und legten sie dem Bänker vor. Ich erhielt schließlich das benötigte Geld und bin heute sehr zufrieden, dass unsere Waschzahlen besser als unsere schriftlichen Prognosen sind. Die Bank prüft ja auch die dann tatsächlich erreichten Ergebnisse und schaut nach, wie sich der Waschpark entwickelt.“ 

Unterschiede brachten den Erfolg

Mit dem Waschpark hebt sich Werner Grobe vom Wettbewerb im Umkreis deutlich ab. Einen zweiten seiner Art gibt es nicht. Eine Art, die im Gegensatz zu vielen anderen Anlagen mehr Programmauswahl bietet – jeweils acht Waschprogramme von „Schnellwäsche“ bis „Premiumwäsche“ für Personenkraftwagen und Transporter. Im Unterschied zu anderen fängt Werner Grobe im Waschpark Regenwasser auf und nutzt es für die Fahrzeugwäsche. „So sparen wir viel Frischwasser.“ Eine erhebliche Waschwasserersparnis bringt auch die Aufbereitungsanlage. Das Osmose-System stellt die Weichen dafür, um zum Finale jeder Wäsche fleckenfreie Trocknungsergebnisse an den Fahrzeugen in der Halle und auf den Plätzen hinzubekommen. Im großzügigen zweistöckigen Technikraum stehen Kanister, die mit AUWA-Chemie beschriftet und befüllt sind und die sehenswerten Wasch- und Pflegeergebnisse überhaupt erst möglich machen. Bestens aufeinander abgestimmte Wasch- und Pflegeprodukte, deren innovative Rezepturen anspruchsvolle Waschqualität bringen. Die AUWA TecsLine®-Serie bringt die Güte, dahinter stehen optimale Reinigung, perfekter Glanz und hochwertiger Lackschutz. Auch dies macht den Unterschied.
Der umtriebige Grobe setzt zudem auf erneuerbare Energien. „Wir statteten alle Dachflächen mit Solar aus. Das rentiert sich wirklich gut. Wenn die Sonne scheint, kommen die Leute zum Waschen, von der Sonne kommt der elektrische Strom. Nach zweieinhalb Jahren weiß Werner Grobe sicher, dass sich „Waschpark auf der einen Straßenseite und Tankstelle, Werkstatt und Autowäsche auf der gegenüberliegenden keineswegs ausschließen. Es ist vielmehr ein gegenseitiges Geben und Nehmen.“ Daran wird sich ganz bestimmt nichts ändern, wenn in Kürze ein weiteres neues WashTec-Portal in die Halle an der Tankstelle montiert wird. „Mit zwei Portalanlagen kann man natürlich sehr viel mehr Wäschen umsetzen als mit einer.“ Und so bleibt es dabei – einmal WashTec, immer WashTec.

 Text/ Bilder: Bernd Fiehöfer