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Waschpark Lavate "Schöner Waschen", Heßdorf

Erfolgreiche Quereinsteiger

Die Bundesautobahnabfahrt Erlangen-West führt direkt in den Gewerbepark Heßdorf – gute Einkaufsmöglichkeiten, Drogerie, Restaurants, Hotel und der Waschpark „Schöner waschen“. Wenn auch etwas versteckt, ist er jedoch in der Region um Erlangen seit Jahren gut bekannt. Der ganz offensichtlich auffallende Grund ist eine gelbe Ente auf dem Dach von „Schöner waschen“ und auf dem Dach des weißen Firmenwagens. Andrea Ackermann heißt die Frau hinter dem Steuer, die sich im Waschpark um alles kümmert. Sie hört die Leute, wenn sie rufen „ach, da kommt die Frau von der Ente“. Wer waschen will, fährt zur „Ente“, Punkt. Denn so wird der Waschpark längst von den Leuten liebevoll und zutreffend genannt. Dass die engagierte junge Frau während der Öffnungszeiten immer vor Ort ist, „genießen die Leute sehr, weil sie wissen, dass sie sich an mich wenden können, wenn sie Hilfe brauchen. Das kommt häufiger vor, als man denkt.“

Dampfbad für Fahrzeuge

Der Versicherungsmakler Johann Edenharter und sein Geschäftspartner Johannes Lautenschlager, beide Geschäftsführer der LAVATE GmbH im oberpfälzischen Schmidsmühlen, ließen bereits vor zwölfeinhalb Jahren ihre erste Autowäsche mit einer Portalanlage ausstatten. „Zur Autowäsche kamen wir rein zufällig“, sagt Johann Edenharter und klärt auf: „Wir bauten in unserem Heimatort Schmidsmühlen damals ein Blockheizkraftwerk. Das Gebäude, in dem es untergebracht wurde, bot noch reichlich Platz. Wir wussten zunächst nicht, was wir mit dieser Fläche anfangen sollten. Da es im Ort nur eine Fahrzeugwaschanlage im Autohaus gab, entschieden wir uns, eine moderne Autowäsche installieren zu lassen. Wir betreiben sie sogar mit heißem Wasser. Das ist ja für die Portalwäsche völlig unüblich.“ Mit der Abwärme des Blockheizkraftwerkes wird das Waschwasser erhitzt. „Die Kunden nahmen die Warmwasserwäsche sofort sehr gut an. Noch immer ist die Besonderheit ein großer Magnet. Wenn die Autos aus dem Dampfbad kommen, ist das natürlich auch ein Rieseneffekt.“

Die gute Wahl WashTec

Die Quereinsteiger lernten nicht nur schnell die Materie der professionellen Autowäsche kennen und schätzen, sondern gingen – vom Erfolg in Schmidsmühlen angetan – auf die Suche nach einem größeren Grundstück, um auch SB-Fahrzeugwäsche anbieten zu können. Sie fanden es nach dem Hinweis eines WashTec-Außendienstmitarbeiters, der aus der nur wenige Kilometer entfernten Region Herzogenaurach stammt, schließlich am südlichen Rand des Heßdorfer Gewerbeparks. „Die für dieses Grundstück notwendige Standortanalyse führte WashTec für uns durch. Das war eine gute Wahl.“ Im Ergebnis entstand 2010 eine Waschhalle, die Platz für WashTecs damaliges Juno-Portal mit doppelter Dachbürste und das notwendige Equipment im Technikraum bot. Den Platz an der linken Gebäudeseite füllen drei SB-Waschboxen, daneben ein Freiwaschplatz mit Treppe und Laufsteg, um hohe Transporter und Wohnwagen bequem waschen zu können. Die Pflegeplätze entstanden unmittelbar gegenüber den Waschboxen.

WashTec in blau-gelb

„Bevor wir WashTec mit der Produktion der Wasch- und Pflegetechnik endgültig beauftragen konnten, mussten wir den Waschpark branden. Wir suchten im Internet nach Farbkonzepten, die uns gefielen und fanden ein Foto von einer ‚Schöner Waschen‘-Anlage in Mettmann, einer Kreisstadt im Niederbergischen Land.“ Das blaugelbe Farbkonzept gefiel beiden Geschäftsführer so sehr, dass sie beschlossen, nach Mettmann zu reisen, um die dortige Anlage persönlich in Augenschein zu nehmen. „Schaut super aus“, bestätigten sie sich einander. Der Anlagenbetreiber dort verriet ihnen, was sie tun müssten, um sich „Schöner waschen“ anzuschließen. Sie blieben, verabredeten sich mit der Werbefirma und kauften die Markenrechte für Heßdorf.

Als schließlich „Schöner waschen – ‚Fahrzeugwäsche á la Carte‘“ am 23. Juli 2010 in Heßdorf öffnete, „regnete es danach sieben Wochen am Stück. Daher hakten wir die ersten Monate bis zum Jahresende ab.“ In den Folgejahren wuchs der Kundenkreis stetig. Gleichermaßen etablierte sich der Waschpark. „Das führte wiederum dazu, dass wir bei uns in der Region – ganz genau in Burglengenfeld – 2015 einen weiteren Waschpark eröffneten, noch etwas größer und mit zwei Taktanlagen von WashTec und vier SB-Waschboxen von einem anderen Hersteller. Der zweite Waschpark trägt einen anderen Namen. Die beiden Taktanlagen können vier Fahrzeuge gleichzeitig waschen und trocknen.

WashTec mal superschnell

Zurück nach Heßdorf: Dort sorgt WashTecs schnellste Portalwaschanlage SoftCar² Juno für beste Waschgeschäfte. Das intelligente Doppel-Portal-Konzept schafft wesentlich kürzere Wasch-, Pflege- und Trockenzeiten. Johann Edenharter und Johannes Lautenschlager lassen sie mit fast allen Optionen ausstatten, um Ergebnis und Erlebnis für Kunden zu perfektionieren. Die beleuchteten Führungsschienen StarTrack, die den Kunden den Weg in das Doppelportal weisen, der beleuchtete Schaumvorhang FoamTastic, WheelFlash und WheelJet für glänzend sauber Felgen und Räder, SofTecs® Pur für besonders schonende Wäsche und Pflege, Unterbodenwäsche und FlexStream sind Teile des gesamten Ensembles. Die SoftCar² Juno wäscht und poliert in Rekordzeit. „Nach fünfeinhalb Minuten ist jedes Auto wieder blitzblank.“ Der doppelte Gebläsetrockner liefert exzellente Trocknungserbnisse. Die Kunden der automatischen Fahrzeugwäsche wählen aus insgesamt sechs Programmen. Die beiden leistungsstärksten heißen „Foam Sensation Premium“ und „Foam Sensation“. Lediglich die Unterbodenwäsche unterscheidet beide Programmleistungen voneinander.

 

 

Freiheit für SB-Wäscher 

Beste Wasch- und Pflegebedingungen mit einer guten Portion Freiheit bieten beide Geschäftsführer den SB-Wäschern. Die drei mit einem Sheddach überspannten Waschplätze bieten Platz und alles, was eine technisch perfekt ausgerüstete JetWash-Anlage bieten kann. WashTecs SelfTecs-Konzept vereinfacht den Waschablauf, da Waschen und Pflegen in nur einem Programmschritt ausgeführt werden. Das SB-Farbkonzept in rot-grün-gelb hält Schläuche von Lanzen und Bürste für Kunden gut erkennbar auseinander und am Bedientableau sehr übersichtlich im Blick. „Vor eineinhalb Jahren rüsteten wir die drei SB-Waschboxen mit einem dritten Kreisel nach, weil wir unbedingt den Powerschaum haben wollten“, sagt Johann Edenharter. Andrea Ackermann beobachtet die Arbeit der SB-Wäscher, wenn es ihre Zeit erlaubt. „Der Powerschaum wird mit einer Hingabe aufgetragen, immer wieder und noch einmal.“ Sie glaubt zu wissen, dass ihn die Kunden immer dicker auf den Fahrzeugoberflächen haben wollen. „Dafür ist er ja schließlich da“, bestätigt Johann Edenharter zwinkernd.

Der Pavillon

Wenn die Chefin vor Ort am Morgen vor der Öffnungszeit ihre Pflichten erfüllte und den Waschpark für Kunden einsatzbereit herrichtete, nimmt sie ihren Platz im vielseitig verglasten Pavillon an ihrem Schreibtisch ein. Von dort blickt sie in jeden Winkel des Waschparks. Auf dem Banner über der Eingangstür steht gut sichtbar: „Pflegemittel und Beratung“. Der Pavillon wird von den Kunden gut besucht, die fachlich einwandfreie Beratung wünschen. Im Pflegecenter stehen auch alle Produkte verkaufsbereit im Regal, die sowohl für die automatische als auch für die SB-Wäsche benötigt werden. „Felgenspray geht immer, auch Cockpit-Pflegetücher und Insektenspray während der Sommerzeit“, bestätigt sie. So ein „Häuschen“ ist wohl einmalig in Deutschland. Dass sich Service, Verkauf und Beratung tatsächlich lohnen, stellte sich inzwischen mehr als nur heraus.

So passt das Gesamtkonzept bei „Schöner waschen“ wirklich gut. SB-Wäscher und Portalwäscher und die wenigen, die SB- und Portalwäsche kombinieren, kommen auf ihre Kosten und können mit modernster WashTec-Technik ihre Wünsche in der Autowäsche voll und ganz Montag bis Samstag von sechs am Morgen bis zehn am Abend und am Sonntag von 12 bis 22 Uhr erfüllen. Für den Fall, dass Andrea Ackermann nicht an der Anlage ist, wenn die sonst nahezu störungsfrei funktionierende WashTec-Technik doch einmal muckt, drücken die Kunden die Klingel, dessen Signal bei der Rufbereitschaft ankommt. „Wir kümmern uns dann schnellstmöglich. Da die Technik von WashTec weitestgehend störungsfrei läuft, wird die Klingel nur sehr selten in Anspruch genommen“, lobt Johann Edenharter den Weltmarktführer im Bereich Waschanlagen schließlich deutlich.

Text/ Bilder: Bernd Fiehöfer