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Waschstraße Scheuten, Duisburg

WashTec und AUWA in rot-gelben Kleidern

Metzgermeister Franz Josef Scheuten bereitet nicht nur Wurst und Fleisch in der Rhein-Metropole Duisburg zu und verkauft seine leckeren Spezialitäten, sondern betreibt tatsächlich eine mit moderner WashTec-Technik ausgerüstete Waschstraße im Duisburger Stadtteil Buchholz. Vor allem aber ist er ein cleverer Geschäftsmann – ihm gehören Wohnungen, die er vermietet, er erwarb Grund und Boden, auf dem ein Kfz-Betrieb Fahrzeuge instand setzt und wartet, eine Stahl- und Metallbau-Firma Kundenaufträge erfüllt und ein Wälzlager Position hält. Auf seinem Gewerbegrundstück wusch außerdem eine Waschstraße Fahrzeuge, deren Betrieb er verpachtete. „Mein Vater ist ein sehr ordnungsliebender Mensch“, sagt seine Tochter Pia Scheuten über ihn. „Es störte ihn immer mehr, dass sich der Pächter der Waschstraße nur wenig um die Anlagentechnik kümmerte, der Betrieb nicht wie nötig sauber gehalten wurde, das leckende Dach so blieb wie es war und statt zu investieren, nur Geld herauszogen wurde. Als der Pachtvertrag auslief, verlängerte mein Vater ihn nicht und übernahm das Autowaschgeschäft.“

Kiloweise Schrott

Der geschäftstüchtige Metzgermeister erkannte selbst als Neueinsteiger in die automobile Waschbranche schnell das zunächst Notwendige  und ließ zuerst die wohl 20 Jahre alte Waschtechnik und den oberirdischen Teil der Wasseraufbereitungsanlage demontieren. Die Waschhalle wurde vollständig entkernt, entkeimt und dann saniert, das Dach erneuert und pflegeleichte weiße Kunststoffplatten an den Innenwänden angebracht. „Sie bestehen aus dem gleichen Material wie in der Metzgerei verbaut und erfüllen daher sogar die strengen Hygienevorschriften für den Fleisch- und Wurstverkauf.“ Nur die Schleppkette überlebte die Sanierung. Sie wurde aufwendig generalüberholt – erhielt neue Rollen, Lager und Kettenglieder. „Die Abscheider sind völlig ausgesaugt und auf Dichtheit geprüft worden“, erzählt Pia Scheuten. Sie weiß inzwischen alles über die Waschstraße, wuchs im Zuge der Erneuerung in die Aufgabe „Waschstraßenbetrieb“ hinein. Engagement und die Freundlichkeit sorgen dafür, dass die Vorwäscher eine gute Arbeit leisten und das Waschgewäscht auf Touren kam.

Wir machen das jetzt mit WashTec

„Im Herbst 2014 begannen wir zu überlegen, was wir mit dem Autowaschbetrieb machen. Im Sommer des darauffolgenden Jahres stand dann fest, wir machen das jetzt.“ Franz Josef Scheuten setzte sich daraufhin mit zwei großen Anbietern von Waschstraßentechnik auseinander, um danach gut entscheiden zu können, welche Technik installiert und welche Chemie eingesetzt werden soll. Seinen Zuschlag gab er mit gutem Gewissen schließlich dem , Weltmarktführer im Bereich Fahrzeugwaschanlagen, dessen zuständiger Außendienstler Thomas Bolz in seinen mündlichen Darstellungen nicht nur zu überzeugen wusste, sondern das Herz von Familie Scheuten eroberte. Er gab das nötige Vertrauen durch das, was er wie sagte sowie praktisch tat. „Sein Engagement beeindruckte uns, seine Super-Kundenberatung weist ihn als wirklichen Kenner der Waschstraßentechnik aus. Er erklärte uns alles wunderbar.

Gold, Silber und Bronze von und mit „F.J. Scheuten“

Als die Halle und die Abscheidetechnik saniert, neue Wasserleitungen gelegt und das „Chaos“ der Gewerke auf dem Gelände der Autowaschstraße beendet waren, rollten große Schlepper auf den Hof, die die Technik-Module der SoftLine2 brachten. „Ein WashTec-Montageteam begann mit den Arbeiten in der beheizbaren Halle, die es nach etwas mehr als zwei Wochen beendete.“ Seit einem Jahr begrüßt das LED-Einfahrtsportal Smart in Edelstahlkonstruktion die Waschkunden mit „F.J. Scheuten“ und lädt zu Gold-, Silber- und Bronzewäschen mit und ohne Unterbodenwäsche ein. „Mein Vater wollte seine Waschkunden persönlich begrüßen, ihnen vermitteln, dass hinter der Waschtechnik ein Mensch steht.“

Jedes in Aktivschaum gehüllte Fahrzeug erreicht zunächst längsliegende kraftvolle Rad- und Schwellerwäscher, taucht danach in die Walzenstation, deren Dach- und Seitenbürsten linear mitfahren und dadurch länger waschen. Die Bürsten der folgenden Pflegestation tragen AUWAs Shine Tecs® gleichmäßig auf die Lackoberfläche auf. Der konturfolgende und linear mitfahrende Gebläsetrockner trocknet selbst kritische Stellen am Fahrzeug durch eine um bis zu 30 Prozent längere Wirkdauer perfekt. Franz Josef Scheuten beabsichtigt dennoch, nachträglich einen umlaufenden Tuchtrockner installieren zu lassen, um die Trocknungsergebnisse zu perfektionieren. „Wir müssen dann die Trocknung etwa 90 Zentimeter versetzen. Dies soll technisch noch möglich sein.“

Perfekt und sicher soll auch die Ausfahrt aus der Waschhalle gelingen. Deswegen entschieden sich die Scheutens für WashTecs-Countdown-Ampel. „Für den Kunden ist es einfacher. Die Ampel zählt herunter und der Kunde ist mit seinem Blick darauf beschäftigt, während hinten noch ein bisschen trocken geföhnt wird, und fährt bei grünem Pfeil ab. Früher war es oft so, dass die Kunden überrascht und irritiert waren oder nicht wussten, wann sie genau losfahren können oder sollen. Die Ampel gibt ihnen ein klares und eindeutiges Signal für ihren Start. Zudem ist die Animation sehr schön.“

WashTec in rot-gelb

Nach der Wiedereröffnung Ende März 2016 dauerte es eine gewisse Zeit, bis „die Leute merkten, oh, es ist eine neue Waschtechnik da, die gut läuft und funktioniert. Wir annoncierten in der hiesigen Presse gleich im April und ließen Werbeschilder anfertigen und aufstellen.“ Das rot-gelbe Flair der Waschstraße Scheuten entspricht der Corporate Identity der Metzgerei. „Wir hatten von Anfang an gelbes Verpackungspapier. Unsere Lieferfahrzeuge bekamen wir damals mit roter Lackierung.“ So setzten sich diese beiden Farben als Marke mit den Werten und der Stärke der Metzgerei Scheuten über die Jahre durch. Heute stehen rot-gelb folierte Werbeschilder nicht nur an der Einfahrt des Areals der Waschstraße „Scheuten“ und auf dem Gelände, sondern auch am nahen Kreisverkehr. Vor der Einfahrt legten die Scheutens wohl überlegt eine Doppelspur an. Die Platzverhältnisse geben eine derartige Anordnung her. Kunden, die hier anstehen, können wichtige Informationen zur Autowäsche nicht übersehen und lesen unter anderem auch, dass das SofTecs®-Material äußerst schonend und sehr gründlich wäscht und dass es den Fahrzeuglack gut pflegt. „Die wartenden Kunden sind mit dem Lesen gut beschäftigt und wissen dann, was sie bei uns mit WashTec-Technik und AUWA-Chemie bekommen.“ Klare Pflegebotschaften, die für die textile „Autowaschstraße Süd“ in Duisburg treffsicher formuliert werden – Glanztrocknung, Rain Tecs®-Konservierung, ShineTecs®-Glanzpolitur, SofTecs®-Schonwäsche zum Beispiel.

Passende Resultate

Die Scheutens beobachteten, wie der Kundenzuspruch Tag für Tag wuchs, weil Wasch- und Pflegeresultate passen. Eine wichtige Grundvoraussetzung dafür ist eine gründliche manuelle Vorwäsche. Zwei Vorwäscher sind auf dem Vorwaschplatz im Einsatz, um groben Fahrzeugverschmutzungen an den Kragen zu gehen. Die Vorwäscher sprechen die Kunden währenddessen auch an, beraten sie und geben nützliche Hinweise, bevor die Kette die Bewegung des Fahrzeuges vom Fahrer übernimmt. „Uns ist der menschliche Aspekt vor dem automatischen Waschprozess wichtig. Spezielle Kundenwünsche können so problemlos erfüllt und Hinweise des Vorwäschers schnell umgesetzt werden. „Wir merkten in den Monaten nach unserer Eröffnung, wie sich das Autowaschgeschäft so langsam aufpäppelte und die Kunden das exzellente Waschergebnis immer mehr lobten. Eine Situation, mit der auch wir relativ schnell zufrieden waren.“

Zufrieden mit den Waschergebnissen sind neben den Waschkunden mit ihren privaten Autos auch Gewerbekunden, die „zu uns kommen, um ihre Flotte zu waschen und zu pflegen. Beide Stammkunden-Gruppen sagen mittlerweile, dass der Wascheffekt einfach besser ist, als bei den Wettbewerbern im unmittelbaren Umfeld.“ Ein entscheidender Grund dafür ist auch die hohe Qualität des Brauchwassers, die die neue Aufbereitungs- und Osmoseanlage zur Verfügung stellen, da in Duisburg-Süd nur sehr kalkhaltiges Wasser aus der Leitung fließt. Für geleaste Firmenfahrzeuge beispielsweise ist eine professionelle Wäsche und Pflege wichtig, um sie nach zwei oder drei Jahren in bestmöglichem Zustand wieder zurückgeben zu können. „Wir bieten privaten und gewerblichen Vielwäschern eine 10er-Waschkarte an. Das passt dann noch besser.“ Zum Noch-Besser-Werden gehört ein sogenannter 1,50 Euro-Coupon auf alle Wäschen. „Die Aktion kündigen wir im Stadtpanorama und Wochenanzeiger, beides lokale Presseerzeugnisse, an. Die Leute schneiden die Coupons wirklich aus und kommen zu uns, um unsere Qualitätswäschen preiswerter zu bekommen.“

Sie gehören zusammen

Die von Kunden viel gelobten Wasch-, Pflege- und Trocknungsergebnisse gelingen vor allem auch deswegen, „weil wir nur mit Chemie von AUWA waschen. Wir wissen inzwischen, dass WashTec-Technik und AUWA-Chemie gut zusammen laufen. Beides ist bestens aufeinander abgestimmt. Abgestimmt sind auch die Reinigungspläne für die Anlage durch die Vorwäscher. Sie kümmern sich um die Anlage bei schlechtem Wetter und führen die Unterhaltsreinigung durch. Zweimal im Jahr „läuft dann auch mein Vater mit auf, um bei der Großreinigung zu unterstützen. Dann wird es nicht nur ernst, sondern werden auch die Schächte sauber gemacht und alles, was nicht so leicht zugänglich ist.“ Unabhängig von allen Reinigungsarbeiten sieht sich der Schlosser die Anlagentechnik im vierzehntägigen Rhythmus an. Er führt seine optische Inspektion immer jeden zweiten Mittwoch vor der Öffnung der Waschstraße durch. „Dennoch schlossen wir einen Wartungsvertrag mit WashTec. So bleibt die Anlage auch unter fachmännischer Aufsicht. Für die Praxis vor Ort bedeutet dies, „wenn jetzt an der Schleppkette mal ein Röllchen locker ist, kümmert sich unser Hausmeister. Wenn innerhalb der geschlossenen Technik etwas ist, rufen wir WashTecs Service-Techniker.“

Text/ Bilder: Bernd Fiehöfer