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Waschstraße Soft&Clean, Erfurt

Ein WashTec-Monument

Der gelernte Kaufmann Guido Rohrmann verkörpert neben vielen anderen Waschstraßenbetreibern den klassischen Quereinsteiger in die professionelle Fahrzeugwäsche. Vor einem Vierteljahrhundert empfahl ihm ein Freund, der damals bereits eine Autowäsche betrieb, ins Waschgeschäft zu starten. „Den Plan, ebenso eine Waschstraße zu eröffnen, schmiedeten wir 1992“, erinnert er sich noch gut. Relativ schnell entstand daraufhin im thüringischen Gotha das erste praktisches Resultat – eine Autowaschstraße mit Wesumat-Technik und eine SB-Waschplatzanlage von Kleindienst. „Im Gegensatz zu heute gab es damals noch Hausbanken, die bereit waren, Geld für Investitionen in Millionenhöhe Unternehmern der Fahrzeugwäsche vorzuschießen.“ Und im Unterschied zu jetzigem Agieren verstand man im Handschlag unter Kaufleuten andere Werte. So lieferte Wesumat die Technik damals an einem Tag, an dem die Bankbestätigung für eineinhalb Millionen Deutsche Mark noch nicht vorlag.

Das WashTec-Quartett

Das Waschgeschäft lief von Anfang an gut, die Umsätze stiegen. „In den ersten Jahren wuschen meine Frau und ich die Fahrzeuge an den Wochenenden selbst.“ Eine Situation, die den Rohrmanns das Kapital für ihre zweite Waschstraße brachte. Die guten Erfahrungen, die Guido Rohrmann mit der Soft Wash von Wesumat in Gotha machte, ließen keinen Zweifel darüber aufkommen, von welchem Anlagenhersteller er seine zweite „Waschmaschine“ kaufen sollte. Das dafür in der Bachstadt Arnstadt gefundene Grundstück schien ihm geeignet, drei Jahre nach seiner Autowaschpremiere seinen zweiten Waschbetrieb bauen zu lassen und ihn zu eröffnen.

Von WashTec erhielt er 1999 den entscheidenden Hinweis, dass am Stadtrand der Thüringischen Landeshauptstadt Erfurt eine Kraftfahrzeugwaschanlage nicht mehr betrieben wurde. Das gut 40 Meter lange Gebäude stand auf dem Grundstück leer, auf dem eine große Mineralölgesellschaft eine Tankstelle betrieb. Wenige Schritte von der Rückseite des Tankstellengebäudes entfernt verwitterte zudem eine ungenutzte SB-Anlage. Guido Rohrmann erfuhr, dass dem Betreiber der Autowäsche der Pachtvertrag gekündigt worden war. Er nahm daraufhin mit dem Verpächter Kontakt auf. Man wurde sich schnell handelseinig und schloss einen achtjährigen Pachtvertrag mit der Option, ihn zweimal für jeweils fünf Jahre zu verlängern. Mit dem Vertrag in der Tasche schuf er eine solide Basis dafür, ein drittes Mal Wesumat zu vertrauen. Ein Analgen-Quartett entstand schließlich, als er eine weitere Waschstraße im Suhler Industriegebiet nahe der Bundesautobahn A 71, deren Verlauf sich durch Thüringer Wald und Rennsteig schlängelt, zu eröffnen – nun mit WashTec-Technik. Zu dieser Zeit ist es Heiko Blochberger, Außendienst bei WashTec, der Wichtiges für die neue Waschstraße mit Guido Rohrmann bespricht und verhandelt.

Die WashTec-Qualität

Kunden, die den Erfurter „Soft & Clean“-Waschbetrieb ansteuern, wissen warum. Überaus freundliche Mitarbeiter waschen wieselflink die Fahrzeuge sehr gründlich vor. Währenddessen achten sie peinlich genau auf Kratzer oder Dellen auf den Fahrzeugoberflächen und machen die Frau oder den Mann hinter dem Lenkrad darauf aufmerksam. Denn „unsere Vorwäscher haben von mir den Auftrag, während der Vorwäsche Beschädigungen am Auto aufzuspüren und sie dem Kunden sofort mitzuteilen.“ Dieses Vorgehen minimiert das Konfliktpotential für behauptete Schäden, die die Anlage verursacht haben soll. So blieben in der Vergangenheit unberechtigte Versuche erfolglos, Reparaturkosten vom Waschstraßenbetreiber Rohrmann erstattet zu bekommen.

Die WashTec-Technikpflege

Guido Rohrmann freut sich über die ausgesprochen zuverlässig funktionierende Technik, an deren Ergebnis er maßgeblich beteiligt war. „Ich kaufte später drei weitere Anlagen von Kollegen, die verschrottet werden sollten, überholte sie gemeinsam mit meinen Mitarbeitern und hatte so stets alle Teile in Reserve. Seinem unternehmerischen Weitblick und dem kaufmännischen Geschick verdankt er den Kauf weiterer Waschanlagen. Im Einkaufskorb lagen sogar die letzten, in Augsburg produzierten Maschinenteile aus der dortigen Versuchsanlage. „Ich tauschte im Laufe der Jahre alle Maschinenelemente, die in einer Waschstraße montiert sind oder baute sie selbst um“, verrät er. So „haben wir noch heute so viele Ersatzteile im Erfurter Waschbetrieb liegen, dass sogar Träger getauscht werden können.“ Für die Güte der WashTec-Qualität spricht beispielsweise der umlaufende Tuchtrockner. „Er ist von Anfang an Teil der Anlage und funktioniert tadellos.“

Vor allem jedoch ist es wohl auch die besondere Pflege von Maschine und Halle, die die Waschstraße über viele Jahre in Schuss hielt. Die Mitarbeiter führen die Unterhaltsreinigung täglich sehr gewissenhaft durch. Während der monatlichen Grundreinigung werden die gesamte Maschinentechnik und die Waschbürsten gründlich abgewaschen, die Lager abgeschmiert sowie Fliesen und Boden in der Waschhalle gereinigt.

Das WashTec Rack

„Autowäsche ohne Schaum ist wie Händewaschen ohne Seife“, steht auf einem gelben Banner zwischen SB-Waschplätzen und Waschstraße. Und ein auf einen Anhänger gespanntes wetterfestes großformatiges Plakat auf himmelblauem Untergrund verrät das für SB-Wäscher vor allem optisch Interessante. „Jetzt neu! SB-Waschplatz mit neuester Waschtechnologie – Powerschaum“. Dafür „investierten wir im vergangenen Jahr erneut in Hobbywaschplätze“, so Guido Rohrmann. „WashTec lieferte die moderne und leistungsfähige Rackanlage im Februar 2016, Anfang März nahmen wir die Anlage mit neuem Technikcontainer, neuem Münzwechsler, neuen Lanzen und auch neuen farbcodierten Schläuchen in Betrieb.“ Und im Unterschied zu Wettbewerbern, steht auf WashTec‘s Wasch- und Pflegeanleitung zurecht und Punkt 6 „Fleckenfrei spülen“, da wie in der Waschstraße auch, eine Osmose-Anlage in das Waschtechnik-System integriert wurde.

Dem optisch attraktivem Powerschaum-Erlebnis ist es wohl vor allem zu verdanken, dass die neue Anlage schnell deutlich mehr Umsatz bringt. „Zuvor installierten wir den Powerschaum in Gotha und Arnstadt und gehörten damit zu den Pionieren in Deutschland im Wissen darum, dass das voluminöse Schaumbild ein umsatzsteigerndes Produkt ist“, sagt ein Mann, der viele Jahre Autowäsche überaus erfolgreich betrieb. Heute ist der 67jährige nur noch für einige Stunden in der Betriebszentrale und vor allem dann, wenn er um Rat in wichtigen Entscheidungen von seiner Tochter Jessica gebeten wird. Sie folgt ihrem Vater und setzt bereits die Tradition der Autowäsche mit den Rohrmanns in Thüringen und natürlich mit WashTec fort.

 Text/ Bilder: Bernd Fiehöfer