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Autohaus am Hainberg, Oberasbach

Autohaus am Hainberg, Oberasbach 1
Autohaus am Hainberg, Oberasbach 2

Schnell und profitabel

Ein Standort an einer stark befahrenen Hauptstraße soll die elementare Grundvoraussetzung für ein profitables Waschgeschäft sein. Doch auch in Randlagen lassen sich gute Umsätze erzielen, wenn der Service stimmt – das zeigt ein Autohaus in Oberasbach.

Später Nachmittag in Oberasbach, einer Kleinstadt mit gut 17.000 Einwohnern in der Metropolregion Nürnberg. Der Feierabendverkehr hat voll eingesetzt, knapp 1.000 Autos fahren jetzt pro Stunde auf der Hainbergstraße an einem kleinen Fiat-Autohaus mit angeschlossener Tankstelle vorbei. Außerhalb der Stoßzeiten geht es auf der zweispurigen Verbindungsstraße der Ortsteile Kreutles und Unterasbach deutlich ruhiger zu, denn jenseits von Unterasbach beginnen landwirtschaftliche Felder, und die dahinter liegenden Ortschaften erreicht man auf anderen Routen schneller.

Das bekannte Erfolgsrezept Lage, Lage, Lage funktioniert hier also ganz offensichtlich nicht. Trotzdem rollen jährlich gut 10.000 Autos durch die Waschanlage des Autohauses. Den Löwenanteil davon stellen externe, zahlende Kunden. Nur 2.000 Wäschen sind interne Aufträge des Autohauses. Firmeninhaber Alfred Bettschnitt setzt daher voll auf Qualität: „Wir halten unsere Waschanlage immer auf Vordermann und verwenden seit jeher gute Waschportale.“

Der Service entscheidet

Seit Kurzem sorgt eine „SoftCare Pro Classic Race“ von WashTec für den nötigen Glanz in Oberasbach und Umgebung. Etwa 70.000 Euro hat Bettschnitt in des neue Portal investiert, inklusive neuer Hochdruckpumpen und der Unterbodenwascheinrichtung. „Der Kunde muss einen Grund haben, warum er hierherfährt, daher achte ich besonders auf die Sauberkeit und den Zustand der Waschwalzen.“ In seinem Waschportal drehen sich daher Bürsten aus geschlossenporigem Schaumstoff, die besonders schonend mit dem Lack umgehen. In der geschlossenen Oberfläche können sich Fremdkörper wie Sand und sonstige Schmutzpartikel kaum festsetzen. „Bei schwarzen Autos sieht man auch nach häufigen Wäschen keine Schlieren oder Mikrokratzer“, stellt Bettschnitt zufrieden fest. Damit das auch dauerhaft so bleibt, reinigt er die Bürsten regelmäßig per Dampfstrahler, obwohl das eigentlich nicht vorgeschrieben ist. Trotzdem blickt er etwas wehmütig auf die bekannten Kunststoffborstenbürsten zurück. „Im ländlichen Bereich werden die Autos mit den Schaumstoffbürsten nicht so sauber wie vorher mit den Borsten, da muss man schon deutlich mehr vorreinigen“, berichtet  der Firmeninhaber. Weitere Kaufgründe waren die hohe Waschgeschwindigkeit der Race und die Reaktionszeit des Kundendienstes des Herstellers. „Die Race ist bei mindestens gleichem Waschresultat pro Fahrzeug über eine Minute schneller als meine alte Istobal – die Prospektangaben von WashTec stimmen, ich war so frei, das mit der Stoppuhr nachzuprüfen“, versichert Bettschnitt freimütig. Einen hohen Stellenwert misst er auch der Zuverlässigkeit bei: „Eine Waschanlage darf nicht wegen eines Defekts stehen – der Kunde kommt vielleicht noch ein zweites Mal vorbei, wenn er sein Auto nicht waschen konnte. Eine dritte Chance hat man nicht, der Kunde ist verloren“, ist sich Bettschnitt sicher.

Mit besserem Service punktet auch das Personal der Tankstelle bei den etwas älteren Waschkunden. Wenn der Kunde eine Wäsche kauft, bekommt er einen Beleg mit einem Code, den er in das Bedienerpanel vor der Waschhalle eintippen muss. Doch das schafft durchaus nicht jeder, genauso wenig wie das eigene Auto in der Waschhalle zwischen den Bodenschienen richtig zu positionieren. Hier greift das Personal sofort gern helfend ein. Das Herausfahren aus der Halle hat das Autohaus am Hainberg mit einem zweiten Tor einfach und kundenfreundlich gelöst.

Der Kunde hat Vorrang

Autohäuser nutzen ihre Waschportale oft nur intern. Das hat durchaus gute Gründe, denn eine Waschanlage muss vor allem am Wochenende und abends deutlich länger geöffnet sein als ein normales Autohaus. Viele Betriebsinhaber befürchten auch, die eigenen Kundenfahrzeuge in Stoßzeiten nicht sofort waschen zu können. Auch das Autohaus am Hainberg kennt dieses Problem. Alfred Bettschnitt löst es allerdings ganz pragmatisch – er überreicht einfach einen Waschgutschein, falls es zeitlich mit der Wäsche mal nicht klappen sollte.

Gezielt, aber sparsam werben

Für die nötige Auslastung hat Bettschnitt einige andere Autohäuser in der näheren Umgebung gewinnen können. Ansonsten hält sich Bettschnitt mit überregionaler Werbung für das Waschgeschäft im Radio oder Fernsehen zurück. Nur in einigen lokalen Anzeigenblättern macht der Betrieb – „rund um den Kirchturm“ – auf Sonderaktionen aufmerksam. Hier setzt Bettschnitt auch den zugkräftigen Namen des Waschchemieherstellers Sonax ein, von dem er seine Waschmittel bezieht. Für ein gutes Waschergebnis ist vor allem die Trocknung entscheidend, denn Wasserflecken auf dem frisch gewaschenen Lack stören jeden Kunden. Und dabei spielen die tosenden Trocknergebläse eine geringere Rolle; viel wichtiger ist die perfekte Einstellung der Waschmitteldosierungspumpen des Portals. Auch das übernimmt der Service des Chemieherstellers. In Oberasbach gelingt die Abstimmung auf die Wasserqualität etwas einfacher als anderswo, denn die schon seit sehr langer Zeit an diesem Ort bestehende Waschanlage nutzt ausschließlich Frischwasser. Das kann man riechen: Der in Waschhallen mit Wasserrückgewinnung oft etwas muffige Geruch fehlt hier völlig. 

Kundenbagger Waschanlage

Kaum spitzt im Frühjahr die Sonne längere Zeit durch die Wolken, bildet sich trotz der schnellen Waschanlage oft eine Warteschlange quer durch das Betriebsgelände des Autohauses. Die Mechaniker kommen dann kaum noch mit den Autos aus den Werkstatttoren. Doch das nimmt Bettschnitt gern in Kauf: Die meisten der wartenden Kunden schlendern in der Wartezeit neugierig durch die Ausstellungshalle des Autohauses – und schon so mancher Fiat hatte kurz darauf einen neuen Besitzer.

Text/ Bilder: Ottmar Holz, kfz-betrieb, Ausgabe 14/2019