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Erfurter Verkehrsbetriebe AG

Einmal Kleindienst, zweimal WashTec

„Wir betreiben hier eine Omnibuswaschanlage der Firma WashTec“, beginnt Siegfried Schöße, Gruppenleiter in der Bus-Werkstatt der Erfurter Verkehrsbetriebe am Urbicher Kreuz seine Erinnerungen, die eine seit 1991 bestens funktionierende geschäftliche Partnerschaft beschreiben. Die Rede ist zunächst von der dritten Doppelportalanlage auf dem Betriebshof im Süden der Thüringischen Landeshauptstadt, einer erst im November 2017 generalüberholten MaxiWash Vario Tandem und der dazugehörigen Recycling-Anlage. „Wir waschen nicht nur unsere rund 60 Omnibusse im städtischen Linienverkehr, wenn sie von ihrem Einsatz zurück auf den Betriebshof kommen, sondern bieten auch Speditions- und anderen Unternehmen den Service, ihre Fahrzeuge in unserer Nutzfahrzeugwaschanlage zu waschen. Es sind Kunden, die regelmäßig und in erster Linie kurz vor dem Wochenende zu uns kommen, um ihre Fahrzeuge vor arbeitsfreien Tagen sauber abzustellen. Sie kaufen unmittelbar vor der Wäsche eine Waschkarte beim Betriebshofdienst, der rund um die Uhr da ist. Danach fahren sie eigenständig in die Waschhalle vor das Portal. Die Fahrer unserer Fremdkunden können die Anlage genauso gut und sicher bedienen wie unsere Mitarbeiter. Das spricht für die einfache und logisch aufgebaute Bedienung des Terminals mit Klarsichtanzeige. Wenn ein Fahrer wirklich mal nicht klar kommt, gibt es noch einen Rangierfahrer, der dann auch Hilfestellung leisten kann. Er wird in diesem Fall über den Betriebshofmeister gerufen, da er nicht ständig in der Waschhalle ist.“

Mund-zu-Mund-Propaganda entschied

Mundpropaganda bereitete den Erstkontakt der Erfurter Verkehrsbetriebe zu den Augsburgern vor, die damals noch unter ihrem Namen Kleindienst Anlagen für die Fahrzeugwäsche herstellten und vertrieben. Kleindienst unterbreitete damals das beste Angebot, denn auch andere Hersteller von Nutzfahrzeugwaschanlagen bemühten sich seinerzeit, den Zuschlag von den Erfurtern zu erhalten. Und auch in den Jahren danach versuchten Kleindiensts Wettbewerber immer mal wieder, die Geschäftsführung von den Vorteilen ihrer Waschtechnik zu überzeugen. „Wir blieben dennoch oder gerade deswegen Kunde von Kleindienst und später WashTec, weil wir mit der Technik und den Mitarbeitern nicht nur ein gutes Gefühl hatten, sondern gemeinsam eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung entwickelten. Die zuverlässig funktionierende Technik, die guten Waschergebnisse und insbesondere der attraktive Service bildeten die Grundlage für das gegenseitige Vertrauen. Ausfallfreier Waschbetrieb und verlässlicher Service waren und sind uns immens wichtig. Deswegen schlossen wir mit dem ersten Tandem-Portal einen Vollwartungsvertrag, dessen Konditionen für die beiden Folge-Modelle entsprechend dem Alter der Anlagen angepasst wurden. Die vertraglichen Servicebedingungen einer fabrikneuen Anlage sind doch andere als die für eine Waschmaschine, die schon einige Jahre wusch.“

Schneller WashTec-Service

Wo Menschen technischen Fortschritt nutzen, besteht trotz regelmäßig durchgeführter Einweisungen und Belehrungen dennoch die Gefahr, dass Anlagentechnik beschädigt wird. Die Erfurter ereilte das große Pech, als 2006 eine neue MaxiWash Vario Tandem unmittelbar nach ihrer Premiere völlig zerstört wurde. „Ein Lkw blieb in der 25 Meter langen Waschhalle hängen, weil er schräg in die Halle fuhr und sein Auflieger die neue Anlage so zerstörte, dass sie erneuert werden musste.“ WashTec bewies bereits damals, wie schnell und unbürokratisch geholfen werden kann. Die Service-Monteure bauten die Portale kurzerhand wieder auf.

Den Pflegeservice für die Portale erledigen die Rangierfahrer der Busse. Sie führen auch die wöchentlichen Unterhaltsreinigungen und die monatlichen Grundreinigungen durch. „Wenn morgen ein stark verschmutzter Lkw vom Bau kommt, muss sie auch mal unmittelbar danach gereinigt werden, bevor wir den Waschbetrieb fortsetzen.“

Flexibel im Einsatz

WashTecs MaxiWash-Doppelportalanlage wäscht problemlos 22 Gelenk- und 27 Solo-Omnibusse, die im Linienbetrieb den städtischen Nahverkehr in und um Erfurt sicherstellen. Außerdem wäscht sie die Fahrzeuge der Fremdkunden und auch Reisebusse sowie „eine Handvoll Oldtimer und Modelle, die diesen Status in Kürze erreichen – ein Mercedes MBO 405 N in 2021 und ein Ikarus 260 aus ungarischer Produktion in 2019. Das spricht für die hohe Flexibilität des Tandems. Einzig ein „MAN SL 200, 1980 gebaut, kann hier nicht gewaschen werden, weil es ein Cabrio-Bus ist“, ergänzt der verkehrsbetriebserfahrene Siegfried Schöße. Die Erfurter sehen über dieses kleine Manko vor allem auch deswegen hinweg, weil alle anderen Busse und Brummis die Waschhalle exzellent gereinigt verlassen. Die qualitativ hochwertigen Ergebnisse schaffen die sechs Bürsten, weil aus den Düsen sowohl gutes Brauchwasser als auch Chemie von AUWA spritzt. „Wir entschieden uns nach der Erneuerung der Portale in 2006 und nach einem überzeugenden Empfehlungsgespräch, auf AUWA-Produkte umzusteigen.“ Es war damals eine gute und kluge Entscheidung, denn „wir sind sehr zufrieden mit AUWA. Der für unsere Region und uns zuständige AUWA-Außendienstler Roland Kloss beherrscht die Anlage. Er weiß als ehemaliger WashTec-Wartungstechniker, was während des gesamten Waschprozesses wann wo genau passiert und stellt aufgrund dessen diese Produkte optimal miteinander kombiniert so ein, das sie während des Waschprozesses perfekt wirken können.“

Hohes Umweltbewusstsein

Eine perfekte Wäsche braucht gutes Wasser. „Als sehr umwelt- und verantwortungsbewusstes Unternehmen und im Wissen darum, dass die Stadt Erfurt ein gut funktionierendes Umweltamt führt, nehmen wir die Wasserqualität und den Umgang mit dem Wasser in der Nutzfahrzeugwäsche sehr genau. Ich komme ja gar nicht umhin, die monatlichen Abscheiderkontrollen tatsächlich auch durchzuführen, sie zu dokumentieren und das Betriebstagebuch akkurat zu führen. Wir gehören definitiv nicht zu den sogenannten schwarzen Schafen. Als großes Verkehrsdienstleistungsunternehmen können und werden wir es uns nicht leisten, einmal in der Zeitung lesen zu müssen, dass wir unseren Schmutz in den Pfingstbach laufen lassen.“ Die Erfurter Verkehrsbetriebe erneuerten stattdessen im Frühjahr des vergangenen Jahres zunächst die Abscheiderkette, bevor die Wasch- und Aufbereitungsanlage getauscht wurde. Darüber hinaus ließen die Erfurter zuvor die Ein- und Ausfahrttore generalüberholen, da sie durch die große mechanische Beanspruchung aufgrund der Vielzahl von Öffnungs- und Schließvorgängen, spritzendes Waschwasser sowie Wärme- und Kälteeinflüsse belastet werden.

Um die Kraft der Einflüsse etwas zu mildern, wird das Waschhallengebäude beheizt. „Die Heizung erreicht natürlich keine Zimmertemperatur, schafft jedoch, dass wir ganzjährig waschen können, ohne uns speziell auf den Winter vorzubereiten. Bei minus zehn bis minus zwölf Grad Celsius Außentemperatur ist die Wäsche kein Problem, weil die Busse unmittelbar danach in einer beheizten Halle abgestellt werden. Die Busfahrer müssen am Morgen nicht die Scheiben freikratzen und fahren nach dem Einschalten der Standheizung mit guten Fahrbedingungen aus der Halle. Früher war dies nicht möglich, da die Busse im Freien parkten.“ Dass die Heizung bei Frostgraden auch gut für die Waschtechnik und die Waschbürsten ist, erweist sich als beachtenswerter Nebeneffekt.

Verlässliche und schnelle WashTec-Technik

Die MaxiWash Vario Tandem wäscht täglich mehr als 50 Busse und Brummis. Wer rund 20.000 Wäschen im Jahr absichern will, muss sich auf die Technik verlassen können und braucht minimale Waschzeiten. Die Doppelanlage, so wie sie in Erfurt steht, braucht nur zweieinhalb Minuten nach dem Start, um beste Reinigungsergebnisse für einen Solo-Bus zu schaffen. Die Zeit für einen „Schlenki“ liegt kaum darüber. „Ab 17 Uhr geht es los, wenn die sogenannten Ein-Mann-Fahrzeuge auf unserem Betriebshof eintreffen, ab 20 Uhr treffen die zweischichtig gesteuerten Fahrzeuge vom Tageseinsatz ein. Alle Busse müssen möglichst schnell durch die Wäsche, denn wir haben ja keine 24stündige gleichmäßige Auslastung. Die Hauptwaschzeit liegt zwischen 18 Uhr am Abend und 01.00 Uhr in der Nacht.“ Der Zeitfaktor war der entscheidende Grund dafür, dass sich die Erfurter Verkehrsbetriebe für ein doppeltes Portal entschieden. „Theoretisch bliebe Zeit bis vier. Kommt ein Bus jedoch mit einem Mangel zurück, der von der Werkstatt in der Nacht zu reparieren ist, würde die Zeit nicht ausreichen, um ihn betankt, gewaschen und im wieder einsatzbereiten Zustand auf seinen Abstellplatz in der Halle zu bringen. WashTecs MaxiWash Vario erfüllt die Kriterien und liefert dazu Qualitätsergebnisse – zuverlässig, robust, wartungsarm und Wäschen mit gleichbleibend hoher Qualität…WashTec eben.

Text/ Bilder: Bernd Fiehöfer, busplaner 7/2018