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Reifen Petschak, Berka/ Werra

Reifen Petschak, Berka/ Werra,
Reifen Petschak, Berka/ Werra,

Zufriedene Kunden kommen wieder

Auf die Frage, ob ein inzwischen großer Meisterbetrieb des Vulkaniseur-Handwerks und Fahrzeugwäsche zusammenpassen, antwortet Uwe Petschak, Geschäftsführer von Reifen Petschak im thüringischen Berka an der Werra „selbstverständlich, ja“. Längst sind die drei geschäftlichen Standbeine des Service-Dienstleisters in der Region bestens bekannt – Reifenhandel, Vulkaniseur-Handwerk, Fahrzeugwäsche. Uwe Petschak trat in die Fußstapfen seines Vaters Rolf, der 1989 überlegte, einen Reifendienst auf dem privaten Grundstück zu gründen und 1990 in seiner Garage startete. „Der so begonnene, anfänglich kleine Reifendienst entwickelte sich weiter, die Aufträge nahmen zu. Als mein Vater mich bat, ihn in seinem Geschäft zu unterstützen, stieg auch ich ein.“ Kurze Zeit später beschlossen Vater und Sohn, auch in die Autowaschbranche zu starten. Das Privatgrundstück in Hausbreitenbach war groß genug, um ein Portal für die Pkw-Wäsche aufstellen zu lassen und ein zweites Portal, das Trucks und Transporter wäscht.

„Handschlag und fertig“

Nach Berka/Werra, dem heutigen Standort seines Unternehmens und nur zwei Kilometer vom Ort der Garage entfernt, kam er eher zufällig. „Ich fragte bei einer großen Spedition im Berkaer Gewerbegebiet, ob ich ihre Lkw waschen darf. Der Spediteur willigte ein. Wir machen das, Handschlag und fertig.“ Geschäftliche Sicherheiten gab es keine, als der Reifen-Profi auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Nutzfahrzeugwäsche montieren ließ. Neben die Nutzfahrzeugwäsche, stellte Uwe Petschak einen Büro-Container und startete auch am neuen Standort ins Waschgeschäft für Nutzfahrzeuge. „Ich wusch so zwei Jahre Lkws jeder Art und Größe, vor allem eben die Trucks vom Spediteur gegenüber.“ Der Reifen-Meister und Autowaschanlagenbetreiber entwickelte seine Geschäfte kontinuierlich und so gut, dass daraus ein bestens funktionierender Familienbetrieb entstand. Den Petschaks – seine Frau und beide Söhne stiegen ebenso in das Reifen- und Waschgeschäft ein – kam entgegen, dass es in der Region nur sehr wenige Lkw-Waschanlagen gab. „Die Spedition, die heute mein wichtigster Kunde ist, musste früher ein Stück fahren, um die Fahrzeuge waschen lassen zu können. Im Laufe der Zeit wurde daraus ein ungerechtfertigter Aufwand für die Spedition“, kennt und nennt er den entscheidenden Grund. Der kurze Weg der Speditionsbrummis zur Nufa von Uwe Petschak nur über die Straße und sein exzellenter Waschservice brachten ihm rund 50 Lkw – in der Mehrzahl Sattelzüge – ausgestattet als Planenauflieger und Wechselbrücke – sowie Lkw mit und ohne Hänger – auf einen Schlag.

Uwe Petschak lässt nach den beiden Anfangsjahren auf seinem 10.000 Quadratmeter großen Gewerbegrundstück eine große Industriehalle bauen, unter dessen Dach er Nutzfahrzeugwäsche, Reifenmontagehalle, einen kleinen Verkaufsraum und unmittelbar darüber das Geschäftsbüro einrichtet. Zum Verkaufssortiment gehören neben Marken-Reifen verschiedener Hersteller Fahrzeugbatterien für Pkw und Lkw, Scheibenwischer und Pkw-Felgen jeder Art und Größe. Das Grundstück ist groß genug, um darauf 2011 einen kleinen Waschpark einzurichten und dafür eine Portalanlage aufstellen zu lassen und zwei SB-Waschplatzboxen zu stellen. So präsentiert und mit der Unterstützung von Mundpropaganda wächst sein Kundenstamm sowohl für die Nutzfahrzeug- als auch für die Pkw-Wäsche sehr schnell. „Die meisten Kunden der Nutzfahrzeugwäsche stammen aus unserem Gewerbegebiet und dem unmittelbaren Umfeld. Wir zählen jedoch auch 10 bis 15 Prozent auswärtige Laufkundschaft. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die ihre Lieferungen zu Kunden in den Wartburgkreis bringen.

Dreijährige Partnerschaft mit WashTec

Seit drei Jahren waschen wir nun mit WashTecs Nutzfahrzeugwäsche-Portal MaxiWash Vario in Standardausstattung. Denn 2012 war das alte Portal der Nutzfahrzeugwäsche nach rund zehn Jahren Betrieb so zerschlissen, dass der Reparaturumfang einfach zu groß wurde. „Die Anlage war unabhängig davon in den Jahren ihres Betriebs anfällig und fiel oft aus. So sagte ich mir, ich muss mal eine andere Maschine ausprobieren, um Leistungsfähigkeit und Betriebskosten realistisch vergleichen zu können. Vor seinem Herstellerwechsel besucht Uwe Petschak die Nutzfahrzeugmesse, um das WashTec-Portal aus nächster Nähe in Augenschein nehmen zu können. Die WashTec-Verkaufsberater stellen ihm die MaxiWash Vario und deren Ausstattungsmöglichkeiten vor. Im Kopf des Reifenhändlers entsteht das Bild von einer robusten wie zuverlässigen Material- und Technik-Lösung für hochwertige Waschqualität. Ein Portal, das in weniger als sieben Minuten zwei vollständige Waschüberläufe schafft. Ein Portal, dessen Seitenbürsten dank doppelter Lagerung einen gleichmäßigen Anpressdruck oben wie unten halten können und so noch bessere Reinigungsleistungen auf ganzer Fläche schaffen. Und ein Portal, dessen Bürstenstellung berührungslos elektronisch erfasst wird und die Bürsten so konturführend selbst in Problemzonen wirkungsvoll reinigen.

„Wir konnten uns zunächst nicht vorstellen, dass daraus eine Waschmaschine für Brummis wird“, sagt Uwe Petschak in Erinnerung an jenen Tag, als ein Tieflader mit den Einzelteilen auf den Hof rollte. „Nach zwei Tagen sah die Sache dann schon anders aus.“ Dem ersten Blick folgten drei Jahre zuverlässige Wäsche mit Waschergebnissen, die „im Vergleich zum Wettbewerber-Modell einfach besser sind. Die Maschinen ähneln einander, das Portal des Wettbewerbs scheint mir im direkten Vergleich ein bisschen robuster, dafür jedoch störanfälliger.“

Ohne Handwäsche wird das nichts

Ohne Stillstand und mit großem Einsatz schaffen ein festangestellter und ein jeweils am Donnerstag und Freitag zusätzlich aushelfender Mitarbeiter zuvor die Voraussetzungen für optimale Reinigungsleistungen. „Denn das, was eine Maschine – egal von welchem Hersteller – leistet, reicht für eine gute Lkw-Wäsche nicht. Deswegen wird das ohne Handwäsche nichts.“ So waschen die beiden alle Fahrerhäuser äußerst gewissenhaft vor, schrubben die Ein- und Ausstiege des Fahrers, kümmern sich um die Problemzonen zwischen Haus und Sattel, kreisen mehrfach mit der Schaumbürste über Felgen von Zugmaschine und Sattelauflieger. Selbst die glatten Oberflächen der Planen bekommen eine Handwäsche von einer an überlangem Stiel geführten Waschbürste, bevor der Mitarbeiter die MaxiWash Vario starten darf. Denn je gewissenhafter sie ihre vorreinigenden Arbeiten erledigen, desto überzeugender das Waschresultat für Sattelzüge, Wechselbrücken, Pritschen-Lkw und auch Transporter. Die manuelle Vorwäsche erfolgt ausnahmslos in der Halle. Deswegen ist die gesamte Waschzeit auch länger. „Ich hätte es am liebsten so, dass Vorwäsche und Maschine gleichzeitig laufen.“ Doch dazu müsste die Halle deutlich verlängert werden.

Umweltbewusste Wäsche

Platz genug blieb für die Wasseraufbereitung und Osmoseanlage. Die Aufbereitung des Waschwassers spart erhebliche Frischwassermengen. Das Osmose-System sorgt dafür, dass „wir die Fahrzeuge mit entkalktem Wasser abspülen können. Auf den getrockneten Oberflächen bleiben so keine weißen Flecken zurück.“ Das umweltbewusste Verhalten von Uwe Petschak reduziert auch die Betriebskosten seiner Nutzfahrzeugwäsche und spart dabei bares Geld.

„Wir waschen die Fahrzeuge grundsätzlich mit unbeheiztem Wasser.“ Uwe Petschak beheizt jedoch die Waschhalle mit einem Dieselgerät, wenn „wir hohe Frosttemperaturen haben“, auch wenn die angewärmte Luft durch die großen Tore wieder schnell entweicht. „Wir könnten bis minus zehn Grad waschen. Nur empfiehlt es sich nicht, da das Wasser auf den Planen gefriert, wie wir nach unseren Versuchen feststellen mussten. Ganzjährig müssen wir allerdings darauf achten, dass nicht so viel Waschwasser auf den Planen liegt, um zu verhindern, dass es abgeworfen wird, wenn die Trucks aus der Halle und vom Gelände auf die Straße fahren.“ Während der Wäsche gibt es bei den Petschaks Kaffee und Bockwurst – ein verpflegender Service während der etwa halbstündigen Waschzeit, der gut ankommt. Bis zu eine Stunde beträgt die Waschzeit für Muldenkipper und Tanklastzüge. „In der Nähe ist eine Müllverbrennungsanlage. Wenn die Fahrzeuge entleert sind, kommen die Fahrer zu uns und lassen sich den Innenraum ausspülen und das Fahrzeug waschen.“ So erweist sich WashTecs MaxiWash Vario in Berka/Werra als zuverlässiges und treues Multi-Wasch-Talent. „Die Kunden“, sagt Uwe Petschak schließlich, „sind jedenfalls sehr zufrieden und kommen immer wieder.“

Text/ Bilder: Bernd Fiehöfer