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Spedition Weck & Poller, Zwickau

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Neue WashTec-Technik im neuen Service-Center

Alles aus einer Hand – Weck & Poller ist Mobilitäts-Dienstleister als Spediteur, Logistiker und Service-Unternehmen an acht Standorten überwiegend in Sachsen. „Unser Fuhrpark zählt 350 moderne Nutzfahrzeuge der Marke Mercedes mit höchsten Ansprüchen“, sagt Lutz Zimmermann, der für die Bereiche Tankstelle und Fahrzeugpflege zuständig ist. Dass die gesamte Fahrzeugflotte, zu der beispielsweise Sattel- und Jumbozüge sowie Wechselbrücken und sogar Giga-Liner gehören, nach ihren Einsätzen und vor ihren Starts bestens gereinigt, gepflegt und gewartet werden müssen, versteht sich für den vorbildlichen Logistik-Dienstleister von selbst. Jedes rollende Nutzfahrzeug präsentiert schließlich das Unternehmen in der Öffentlichkeit. 

WashTec blieb Nummer 1

Als der Fuhrpark vor dem Hintergrund wachsender Transportaufträge größer wurde, investierte die Geschäftsführung Ende vergangenen Jahres millionenschwer auf dem Zwickauer Firmengelände in der Reichenbacher Straße. Es entstanden eine hochmoderne 20.000 Quadratmeter große Logistikhalle und ein Service-Stützpunkt, zu der auch eine moderne Nutzfahrzeug-Waschanlage gehört. Eine Nutzfahrzeugwäsche, die neben der bestehenden modernen Lkw-Waschanlage im westsächsischen Kirchberg als zweite automatische Waschanlage für die Transportzüge nun auch in Zwickau Fahrzeuge reinigt und pflegt. 

Die Verantwortlichen des innovativen Unternehmens brauchten nicht darüber zu diskutieren, welchem Waschanlagen-Hersteller sie den Auftrag erteilen. „Wir waschen seit 2008 mit WashTec-Technik. Währenddessen machten wir mit Vorgänger-Modellen wirklich gute Erfahrungen. So lag es auf der Hand, WashTec ein weiteres Mal zu vertrauen“, nennt Lutz Zimmermann den ganz sicher ausschlaggebenden Grund. Darüber hinaus wusste man von den Qualitäten der Augsburger Technik durch eine WashTec-Portalanlage, allerdings für ganz „normale“ Automobile.  Sie wäscht die Fahrzeuge auf dem Gelände des öffentlichen Tank- und Wasch-Centers im nahen Kirchberg, deren Betreiber Weck & Poller heißen.

Immer die korrekte Taste

Der umsichtige und ruhig agierende Zimmermann ist es auch, der für Halle und Technik der Nutzfahrzeugwäsche am Firmenhauptsitz in Zwickau verantwortlich ist. Er kontrolliert die Halteposition der einfahrende Brummis und wäscht sie sehr gründlich selbst vor. Bevor er das für den Fahrzeugtyp passende Waschprogramm am Bedienterminal aus dem Technikraum startet, klettert er an jedem Fahrerhaus hoch, klappt die Außenspiegel an und kontrolliert während eines weiteren Rundgangs um Zugmaschine und Anhänger auch noch einmal, ob das Gespann waschbereit ist. 

An einem sonnigen Freitag im Mai drückt er schließlich die Starttaste für den unternehmenseigenen, 450 PS-starken Fahrschul-Lastwagen. Auch er ist erst knapp ein Jahr alt und technisch äußerst anspruchsvoll ausgerüstet, um alle Nachwuchskraftfahrer umfassend und zielgerichtet auszubilden. Zielsicher ist auch WashTecs Bedienterminal, weil die Service-Monteure alle Waschprogramme für alle Fahrzeugmodelle im System hinterlegten. „Da die Buchstaben in der Anzeige auch bei Tageslicht deutlich sichtbar sind, habe ich die Informationen für alle Varianten nicht nur gut im Blick. Es ist quasi ausgeschlossen, dass ich eine falsche Taste drücke.“

WashTecs Vorreinigung erleichtert manuelle Vorwäsche

Im Sommer 2015 startete das Projekt Nutzfahrzeugwäsche in Zwickau. „Ein Mitarbeiter der Firma WashTec kam zu uns und stellte Waschtechnik, Ausstattungsmöglichkeiten und die Vorteile einer modernen Nutzfahrzeugwäsche vor“, erinnert sich Lutz Zimmermann noch gut. Als feststand, dass eine MaxiWash Vario mit vorsprühenden HD-Bogen und Spiegelumfahrung auf den Hof der Spediteure montiert wird, „kümmerte sich der WashTec-Mann auch um alle anderen, mit der Wäsche in Zusammenhang stehenden Dinge, Baugenehmigungen und wasserrechtliche Erlaubnisse zum Beispiel“, so Zimmermann ergänzend. Er betont darüber hinaus: „Das Vorgänger-Portal hatte keine automatische Vorreinigung. Mit dieser Ausstattung ist für uns die manuelle Vorreinigung sehr viel leichter geworden.“ Dass sich dadurch auch die Waschzeit spürbar verkürzte und deutlich mehr Transportzüge gewaschen werden können, erwies sich als willkommener Nebeneffekt. 

Der Einbau des Portals und der Wasseraufbereitungsanlage dauerte etwa vierzehn Dezembertage – etwas länger, als normalerweise für derartige Montagen notwendig. „Es lag daran“, so der Anlagenchef, „dass die Wasserrückgewinnungsanlage etwas versetzt werden musste.“ Ein zusätzlicher Aufwand, der sich jedoch lohnte, da seit der Eröffnung im Februar 2016 „alles wunderbar funktioniert.“ 

Nicht alltäglich war die Anlieferung des fast fünf Meter hohen Portals. Für den Auftraggeber Weck & Poller stellte sie allerdings eine ausgesprochen kostengünstige Lösung dar. „Es bot sich an, dass wir die ‚Neue‘ selbst aus Augsburg holten“, gibt Lutz Zimmermann zu. Heute ist er der Mann für alle Fälle, der sich sehr gewissenhaft darum kümmert, dass nicht nur die Waschtechnik, sondern auch die Waschhalle regelmäßig gereinigt wird. Der Spritzschutz beider Seitenbürsten hält viel Waschwasser von den Hallenwänden fern, jedoch nicht jeden Tropfen. „Je kürzer die Reinigungsabstände, je leichter löst sich der Schmutz. Die Arbeit strengt dann auch deutlich weniger an.“ Nur an Freitagen muss er diese Arbeiten auf ein Minimum beschränken. Denn „Freitag ist Hauptkampftag, weil der Großteil unserer Flotte wieder auf den Hof rollt. Dann muss ich mich sputen, um das Zeitfenster von 20 Minuten pro Fahrzeug für die vollständige Reinigung nicht zu überschreiten.“ 

Text/ Bilder: Bernd Fiehöfer