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Die richtige Lederpflege und -reinigung im Auto

Möchten Sie Autositze aus Leder reinigen, müssen Sie dafür einiges beachten - das Material benötigt andere Pflege als Stoffsitze. Welche Hilfsmittel Sie benötigen, auf welche Weise und wie häufig Sie am besten das Autoleder reinigen, erfahren Sie hier.

Lederpflege im Auto: Das sollten Sie Ihren Kunden raten

Leder ist ein wunderschönes und hochwertiges Material für Autositze, wenn es sorgfältig gepflegt wird. Fragen Ihre Kunden Sie, wie oft sie ihre Ledersitze reinigen lassen sollten, hängt Ihre Antwort unter anderem von der Farbe und dem Alter des Leders ab: Helles Leder, auf dem man Flecken und Gebrauchsspuren nur zu leicht sieht, wirkt rascher schmuddelig als dunkles. Hier ist eine Reinigung alle drei bis vier Monate angeraten. Dunkles Leder hingegen braucht nur etwa ein- bis zweimal im Jahr eine gründliche Reinigung samt Pflege. Je älter die Sitze aber sind, desto häufiger sollten die Besitzer das Leder reinigen lassen. Ein guter Tipp ist es, mit dem Daumen tief in den Sitz zu drücken und zu sehen, wie schnell sich die Stelle wieder hebt: Je rascher es geht, desto besser gepflegt ist das Leder. Dauert es lange und gelingt nur zögerlich oder unvollständig, ist es Zeit für eine Pflegerunde.

So können Sie die Ledersitze reinigen

Fast alle Ledersitze bestehen heute aus Glattleder, das dank seiner geschlossenen Poren einfach zu reinigen und zu pflegen ist. Räumen Sie dafür zunächst das Auto aus, wenn noch Gegenstände darin liegen, damit kein Lederpflegemittel oder -reiniger auf die Habseligkeiten des Fahrzeughalters geraten kann. Verwahren Sie alles sorgfältig in einem Korb oder Karton. Nun drücken Sie sanft die Nähte auseinander und entfernen den Schmutz, der sich hier angesammelt hat, mit einem weichen Pinsel. Im nächsten Schritt saugen Sie die Sitze mit einer weichen Staubsaugerdüse ab. Üben Sie nur wenig Druck aus, um das Leder nicht zu zerkratzen.

Nun ist es Zeit für den Lederreiniger. Geben Sie nach Packungshinweisen etwas davon auf ein sauberes Mikrofasertuch und verteilen das Mittel. Die empfohlene Menge mag Ihnen gering erscheinen, aber bei der Lederreinigung sollten Sie nicht nach dem Motto “viel hilft viel” vorgehen! Arbeiten Sie den Reiniger mit einer weichen Lederbürste ein, sodass sich Schaum bildet. Berücksichtigen Sie dabei auch die Nähte!

Statt das Leder nun von selbst trocknen zu lassen, nehmen Sie ein reines Mikrofasertuch und reiben Sitze wie Nähte sorgfältig trocken. Sobald das Tuch feucht geworden ist, tauschen Sie es gegen ein neues aus. Dieser Schritt ist sehr wichtig, denn wenn Sie den Reiniger einfach trocknen lassen, bilden sich Flecken auf den Sitzen, über die die Besitzer nicht erfreut wären!

So können Sie Flecken aus Leder entfernen

Stellen Sie beim Trockenreiben fest, dass einige Flecken sich nicht aus dem Leder gelöst haben, müssen Sie zu anderen Mitteln greifen: Es gibt Reinigungsbenzin, das speziell zum Leder reinigen entwickelt wurde. Dies wenden Sie genau nach Vorschrift an und entfernen so auch hartnäckige Flecken.  

Die Lederpflege im Auto ist besonders wichtig

Ihre Kunden erwarten nicht nur, dass Sie ihre Sitze aus Leder reinigen, sondern sie auch sorgfältig pflegen. Dafür gibt es professionelle Lederpflegemittel, die das Material mit Ölen versorgen, ohne dass Rückstände davon in der Kleidung der Insassen hängen bleiben - wenn Sie es richtig anwenden. Dafür geben Sie etwas von dem Lederpflegemittel auf ein trockenes Mikrofasertuch und reiben damit sorgfältig die Sitze und auch die Nähte ein. Sind Sie fertig, nehmen Sie wiederum ein trockenes Mikrofasertuch zur Hand und nehmen alle verbliebenen Überschüsse des Pflegemittels auf. Bearbeiten Sie das Leder, bis nichts mehr im Tuch hängen bleibt.

Es gibt eine ganze Reihe von Lederpflegemitteln - viele sind gut und lassen sich leicht verarbeiten. Achten Sie darauf, dass Sie eines mit einem UV-Filter verwenden: Es schützt die Ledersitze Ihrer Kunden vor dem Ausbleichen, und sie werden gern wieder zu Ihnen kommen.

Keine Experimente, wenn Sie Ledersitze pflegen!

Öl ist nicht gleich Öl - mag sein, dass Sie irgendwo Tipps lesen, nach denen Sie auch Haushaltsöle zur Lederpflege verwenden können. Tun Sie das auf keinen Fall! Sie setzen sich im Leder fest, bilden Flecken, verderben und beginnen zu stinken. Das wäre eine Katastrophe für Ihr Geschäft! Bleiben Sie also bei professionellen und hochwertigen Reinigungs- und Pflegemitteln, genau wie bei der Fahrzeugwäsche.

Wildleder erfordert eine andere Behandlung

Hat einer Ihrer Kunden tatsächlich Wildledersitze, müssen Sie bei der Reinigung anders vorgehen: Zunächst benutzen Sie eine Wildlederbürste, um die Fasern mit dem Strich zu kämmen und so groben Schmutz aus ihnen zu entfernen. Bleiben noch Flecken, greifen Sie zu einem Wildlederradierer. Haben Ihre Kunden zu Hause versucht, Flecken mit Wasser zu entfernen, haben sich mit großer Wahrscheinlichkeit Wasserränder gebildet. Diese entfernen Sie, indem Sie mit einem leicht feuchten Tuch alle Sitze sorgfältig abreiben - so nimmt das Wildleder wieder eine einheitliche Färbung an. Wichtig ist in diesem Fall allerdings, dass die Sitze ganz trocknen können, ehe der Besitzer des Autos wieder einsteigt.

Zum Abschluss verwenden Sie ein Pflegemittel für Rauleder. Achten Sie sorgfältig darauf, beim Aufsprühen den angegebenen Abstand einzuhalten: Dank der offenen Poren nimmt Wildleder nämlich Feuchtigkeit sehr gut auf, und bei einem unregelmäßigen Auftrag aus zu großer Nähe kann auch das Pflegemittel unschöne Flecken bilden.

Fazit: Lederpflege ist unkompliziert

Wenn Sie verinnerlichen, dass Sie möglichst auf Wasser verzichten sollten, wenn Sie Leder reinigen und pflegen möchten, ist der Vorgang an sich ganz einfach. Welche Lederpflegemittel oder -sets sich eignen, können Sie zum Beispiel aktuellen Tests und Erfahrungsberichten entnehmen. Wichtig ist beim Reinigen und Pflegen nur, dass Sie sorgfältig vorgehen, das Leder nicht zerkratzen und für ein einheitliches, sauberes Endergebnis sorgen. Hier erfahren Sie weitere hilfreiche Tipps für eine optimale Innenreinigung!

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